T14.1 Offene Wunde an einer nicht näher bezeichneten Körperregion

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 weitere Quelle · zuletzt 18.05.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Offene Wunde o.n.A.

Risswunde o.n.A.

Schnittwunde o.n.A.

Stichwunde mit (penetrierendem) Fremdkörper o.n.A.

Tierbiss o.n.A.

Kodierhinweis:

Benutze zusätzlich T89.0- um das Vorliegen von Komplikationen wie Fremdkörper, Infektion oder verzögerte Heilung und Behandlung anzuzeigen.

Exklusive:

Multiple: offene Wunden o.n.A. T01.9

Multiple: traumatische Amputationen o.n.A. T05.9

Traumatische Amputation o.n.A. T14.7

Regeln außerhalb des Katalogs1

BSGBSG, Urteil vom 18.05.2021: nachträgliche Rechnungskorrektur durch den Krankenhausträger – materielle Präklusion in § 7 Abs 5 PrüfvVbg – kein Ausschluss von Korrekturen …18.05.2021

Eine materielle Präklusion ist mit dem Regelungszweck der 2016 zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft geschlossenen Prüfverfahrensvereinbarung (juris: PrüfvVbg) nicht vereinbar, wenn das Krankenhaus in Umsetzung des durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ermittelten Prüfergebnisses Daten nach Abschluss der MDK-Prüfung korrigiert oder ergänzt.

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

422 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 24 % Chirurgie’24

Rang 2521 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6601,4 %3,0
1 bis unter 5 Jahre3720178,8 %2,7
5 bis unter 10 Jahre251785,9 %2,9
10 bis unter 15 Jahre2913166,9 %2,3
15 bis unter 18 Jahre9362,1 %2,4
18 bis unter 20 Jahre7341,7 %1,0
20 bis unter 25 Jahre219125,0 %7,4
25 bis unter 30 Jahre2713146,4 %3,2
30 bis unter 35 Jahre271986,4 %2,5
35 bis unter 40 Jahre2413115,7 %3,2
40 bis unter 45 Jahre2513125,9 %3,2
45 bis unter 50 Jahre3212207,6 %2,8
50 bis unter 55 Jahre16793,8 %4,5
55 bis unter 60 Jahre2312115,5 %4,1
60 bis unter 65 Jahre2614126,2 %4,4
65 bis unter 70 Jahre2411135,7 %4,7
70 bis unter 75 Jahre16973,8 %3,7
75 bis unter 80 Jahre13673,1 %5,9
80 bis unter 85 Jahre196134,5 %5,8
85 bis unter 90 Jahre10282,4 %4,7
90 bis unter 95 Jahre6151,4 %5,4
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.296 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 24 %

  • Chirurgie24 %311
  • Unfallchirurgie14 %180
  • Pädiatrie14 %179
  • Innere Medizin12 %158
  • Orthopädie12 %158
  • Übrige 21 Abteilungen24 %310
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie4,9 %63
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,5 %33
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,5 %33
  • Gefäßchirurgie1,5 %20
  • Geriatrie1,5 %20
  • Dermatologie1,5 %19
  • Kardiologie1,4 %18
  • Plastische Chirurgie1,4 %18
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,3 %17
  • Intensivmedizin0,93 %12
  • Gastroenterologie0,85 %11
  • Neurologie0,62 %8
  • Nephrologie0,54 %7
  • Urologie0,54 %7
  • Neurochirurgie0,39 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %5
  • Augenheilkunde0,31 %4
  • Endokrinologie0,23 %3
  • Pneumologie0,23 %3
  • Herzchirurgie0,15 %2
  • Thoraxchirurgie0,15 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis34

Äußere Schnittwunde
Primärschlüssel
Ausschusswunde
Primärschlüssel
Biss durch Menschen
Primärschlüssel
Bissverletzung
Primärschlüssel
Bisswunde
Primärschlüssel
Gewehrschusswunde
Primärschlüssel
Hundebiss
Primärschlüssel
Hundebissverletzung
Primärschlüssel
Kleine offene chirurgisch versorgte Wunde
Primärschlüssel
Kleine Platzwunde
Primärschlüssel
Lazeration
Primärschlüssel
Messerschnittwunde
Primärschlüssel
Messerstichverletzung
Primärschlüssel
Nagelabriss
Primärschlüssel
Nagelluxation
Primärschlüssel
Offene Hautwunde a.n.k.
Primärschlüssel
▸ noch 18 Einträge
Offene Risswunde
Primärschlüssel
Offene Verletzung
Primärschlüssel
Offene Wunde
Primärschlüssel
Offene Wunde durch penetrierenden Fremdkörper
Primärschlüssel
Offene Wunde durch Tierbiss
Primärschlüssel
Perforierende Verletzung
Primärschlüssel
Platzwunde
Primärschlüssel
Rissquetschwunde
Primärschlüssel
Risswunde
Primärschlüssel
Schnittverletzung
Primärschlüssel
Schnittwunde
Primärschlüssel
Schussverletzung
Primärschlüssel
Schusswunde
Primärschlüssel
Stichverletzung
Primärschlüssel
Stichwunde
Primärschlüssel
Stichwunde mit penetrierendem Fremdkörper
Primärschlüssel
Tierbiss
Primärschlüssel
Tierbissverletzung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde an einer nicht näher bezeichneten Körperregion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte