T02.3- Frakturen mit Beteiligung mehrerer Regionen einer unteren Extremität

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’26Andere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Frakturen an Lokalisationen einer unteren Extremität, die unter S72.-, S82.-, S92.- und T12.- klassifizierbar sind

Exklusive:

In Kombination mit Frakturen: der anderen unteren Extremität T02.5-

In Kombination mit Frakturen: der oberen Extremität(en) T02.6-

In Kombination mit Frakturen: des Thorax, der Lumbosakralgegend und des Beckens T02.7-

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T02.-

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes2

T02.30 geschlossen oder o.n.A.Morbi-RSA’26⚖ 1
T02.31 offenMorbi-RSA’26⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

1 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 23 % Orthopädie’24

Rang 7526 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 88 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil
unter 1 Jahr000–
1 bis unter 5 Jahre000–
5 bis unter 10 Jahre000–
10 bis unter 15 Jahre000–
15 bis unter 18 Jahre000–
18 bis unter 20 Jahre000–
20 bis unter 25 Jahre000–
25 bis unter 30 Jahre000–
30 bis unter 35 Jahre000–
35 bis unter 40 Jahre000–
40 bis unter 45 Jahre000–
45 bis unter 50 Jahre000–
50 bis unter 55 Jahre000–
55 bis unter 60 Jahre000–
60 bis unter 65 Jahre000–
65 bis unter 70 Jahre000–
70 bis unter 75 Jahre000–
75 bis unter 80 Jahre000–
80 bis unter 85 Jahre000–
85 bis unter 90 Jahre101100 %
90 bis unter 95 Jahre000–
ab 95 Jahren000–

Behandelnde Fachabteilung’23

13 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 23 %

  • Orthopädie23 %3
  • Chirurgie15 %2
  • Geriatrie15 %2
  • Sonstige Fachabteilung15 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde7,7 %1
  • Übrige 3 Abteilungen23 %3
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin7,7 %1
  • Kinderchirurgie7,7 %1
  • Neurologie7,7 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Frakturen mit Beteiligung mehrerer Regionen einer unteren Extremität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte