DRGSystemDeutschland

T00-T07Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):
Inklusive:

Beidseitige Beteiligung von Extremitäten derselben Körperregion

Verletzungen der unter S00-S99 klassifizierbaren Arten an zwei oder mehr Körperregionen

Kodierhinweis:

Benutze für vollstationär im Krankenhaus behandelte Personen eine zusätzliche Schlüsselnummer (U69.9!), um eine im Krankenhaus erworbene Verletzung anzugeben.

Exklusive:

Erfrierungen T33-T35

Insektenbiss oder -stich, giftig T63.4

Multiple Verletzungen an nur einer Körperregion - siehe Teil S dieses Kapitels

▸ noch 2 Angaben
Exklusive:

Sonnenbrand L55.-

Verbrennungen und Verätzungen T20-T32

Subkodes8

T00.-Oberflächliche Verletzungen mit Beteiligung mehrerer KörperregionenDKR:1911s
T01.-Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
T02.-Frakturen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
T03.-Luxationen, Verstauchungen und Zerrungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
T04.-Zerquetschungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
T05.-Traumatische Amputationen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen
T06.-Sonstige Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen, anderenorts nicht klassifiziert
T07Nicht näher bezeichnete multiple VerletzungenMorbi-RSA25DKR:1911s

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter T00-T07.

Rang 216 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 30, der Frauen ab etwa 43 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11744,4 %2,7
1 bis unter 5 Jahre181447,2 %2,0
5 bis unter 10 Jahre32201213 %2,1
10 bis unter 15 Jahre7612,8 %5,0
15 bis unter 18 Jahre12664,8 %2,6
18 bis unter 20 Jahre5322,0 %3,4
20 bis unter 25 Jahre171346,8 %2,2
25 bis unter 30 Jahre13945,2 %9,3
30 bis unter 35 Jahre10734,0 %2,6
35 bis unter 40 Jahre12934,8 %3,3
40 bis unter 45 Jahre191187,6 %2,2
45 bis unter 50 Jahre10914,0 %5,5
50 bis unter 55 Jahre11744,4 %4,1
55 bis unter 60 Jahre6512,4 %9,4
60 bis unter 65 Jahre7612,8 %9,7
65 bis unter 70 Jahre13855,2 %5,1
70 bis unter 75 Jahre9453,6 %8,2
75 bis unter 80 Jahre6242,4 %6,6
80 bis unter 85 Jahre14685,6 %7,8
85 bis unter 90 Jahre131125,2 %8,1
90 bis unter 95 Jahre4311,6 %9,2
ab 95 Jahren2110,80 %5,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

541 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (43 % und 20 %)

  • Innere Medizin43 %233
  • Chirurgie20 %106
  • Unfallchirurgie9,6 %52
  • Pädiatrie9,1 %49
  • Orthopädie5,7 %31
  • Übrige 13 Abteilungen13 %70
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie3,3 %18
  • Intensivmedizin1,8 %10
  • Neurologie1,8 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,5 %8
  • Geriatrie1,3 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,74 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,74 %4
  • Dermatologie0,37 %2
  • Kardiologie0,37 %2
  • Neurochirurgie0,37 %2
  • Gastroenterologie0,18 %1
  • Nephrologie0,18 %1
  • Urologie0,18 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter T00-T07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte