T01.- Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Kodierhinweis:

Benutze zusätzlich T89.0- um das Vorliegen von Komplikationen wie Fremdkörper, Infektion oder verzögerte Heilung und Behandlung anzuzeigen.

Exklusive:

Traumatische Amputationen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen T05.-

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

T01.0 Offene Wunden mit Beteiligung von Kopf und HalsMorbi-RSA⚖ 1
T01.1 Offene Wunden mit Beteiligung von Thorax und Abdomen, von Thorax und Lumbosakralgegend oder von Thorax und BeckenMorbi-RSA⚖ 1
T01.2 Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Regionen der oberen Extremität(en)Morbi-RSA⚖ 1
T01.3 Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Regionen der unteren Extremität(en)Morbi-RSA⚖ 1
T01.6 Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Regionen der oberen Extremität(en) und mehrerer Regionen der unteren Extremität(en)Morbi-RSA⚖ 1
T01.8 Offene Wunden an sonstigen Kombinationen von KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1
T01.9 Multiple offene Wunden, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

65 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 40 bis unter 45 Jahre · 28 % Chirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T01.-.

Rang 1303 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1101,5 %–
1 bis unter 5 Jahre4226,2 %2,0
5 bis unter 10 Jahre6339,2 %3,5
10 bis unter 15 Jahre1101,5 %3,0
15 bis unter 18 Jahre2023,1 %1,3
18 bis unter 20 Jahre000–5,5
20 bis unter 25 Jahre5327,7 %1,7
25 bis unter 30 Jahre4226,2 %2,8
30 bis unter 35 Jahre4316,2 %2,8
35 bis unter 40 Jahre5507,7 %5,7
40 bis unter 45 Jahre76111 %3,3
45 bis unter 50 Jahre3304,6 %3,8
50 bis unter 55 Jahre3214,6 %3,8
55 bis unter 60 Jahre4316,2 %10,6
60 bis unter 65 Jahre000–10,5
65 bis unter 70 Jahre5417,7 %9,5
70 bis unter 75 Jahre2113,1 %2,0
75 bis unter 80 Jahre2113,1 %1,3
80 bis unter 85 Jahre4046,2 %9,8
85 bis unter 90 Jahre3034,6 %9,0
90 bis unter 95 Jahre000–1,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

72 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %20
  • Unfallchirurgie17 %12
  • Orthopädie14 %10
  • Kinderchirurgie9,7 %7
  • Pädiatrie9,7 %7
  • Übrige 7 Abteilungen22 %16
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,3 %6
  • Innere Medizin4,2 %3
  • Intensivmedizin4,2 %3
  • Dermatologie1,4 %1
  • Kardiologie1,4 %1
  • Neurologie1,4 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte