T05.- Traumatische Amputationen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Abriss an mehreren Körperregionen

Exklusive:

Dekapitation S18

Traumatische Amputation: obere Extremität o.n.A. T11.6

Traumatische Amputation: Rumpf o.n.A. T09.6

Traumatische Amputation: untere Extremität o.n.A. T13.6

Offene Wunden an mehreren Körperregionen T01.-

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes9

T05.0 Traumatische Amputation beider HändeCCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.1 Traumatische Amputation einer Hand und des anderen Armes [jede Höhe, ausgenommen Hand]CCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.2 Traumatische Amputation beider Arme [jede Höhe]CCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.3 Traumatische Amputation beider FüßeCCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.4 Traumatische Amputation eines Fußes und des anderen Beines [jede Höhe, ausgenommen Fuß]CCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.5 Traumatische Amputation beider Beine [jede Höhe]CCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.6 Traumatische Amputation der Arme und Beine, in jeder Kombination [jede Höhe]CCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T05.8 Traumatische Amputationen mit Beteiligung sonstiger Kombinationen von KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1
T05.9 Multiple traumatische Amputationen, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

2 Fälle · 100 % Männer · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 50 % Orthopädie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T05.-.

Rang 1507 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre11050 %–
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000–64,0
60 bis unter 65 Jahre11050 %–
65 bis unter 70 Jahre000–5,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2 Fälle

Vor allem Orthopädie und Unfallchirurgie (50 % und 50 %)

  • Orthopädie50 %1
  • Unfallchirurgie50 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Traumatische Amputationen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte