T01.9 Multiple offene Wunden, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Multiple: Risswunden o.n.A.

Multiple: Schnittwunden o.n.A.

Multiple: Stichwunden o.n.A.

Multiple: Tierbisse o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T01.-

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

6 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 28 % Chirurgie’24

Rang 6527 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre10117 %1,5
5 bis unter 10 Jahre10117 %–
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–2,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre11017 %–
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000–2,0
55 bis unter 60 Jahre11017 %–
60 bis unter 65 Jahre000–1,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre10117 %–
75 bis unter 80 Jahre11017 %1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000–1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

72 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %20
  • Unfallchirurgie17 %12
  • Orthopädie14 %10
  • Kinderchirurgie9,7 %7
  • Pädiatrie9,7 %7
  • Übrige 7 Abteilungen22 %16
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,3 %6
  • Innere Medizin4,2 %3
  • Intensivmedizin4,2 %3
  • Dermatologie1,4 %1
  • Kardiologie1,4 %1
  • Neurologie1,4 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Mehrere offene Wunden
Primärschlüssel
Multiple Lazerationen
Primärschlüssel
Multiple Risswunden
Primärschlüssel
Multiple Schnittwunden
Primärschlüssel
Multiple Stichwunden
Primärschlüssel
Multiple Tierbisse
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Multiple offene Wunden, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte