DRGSystemDeutschland

S93.0Luxation des oberen Sprunggelenkes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Fibula, distales Ende

Talus

Tibia, distales Ende

Diagnosehäufigkeit

Rang 2125 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 39, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,16 %–
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3210,48 %4,5
10 bis unter 15 Jahre10551,6 %3,0
15 bis unter 18 Jahre271894,3 %6,7
18 bis unter 20 Jahre151142,4 %3,8
20 bis unter 25 Jahre5637198,9 %4,9
25 bis unter 30 Jahre5536198,7 %4,3
30 bis unter 35 Jahre5034167,9 %5,2
35 bis unter 40 Jahre433496,8 %6,4
40 bis unter 45 Jahre4027136,3 %8,0
45 bis unter 50 Jahre4021196,3 %7,4
50 bis unter 55 Jahre3016144,8 %9,9
55 bis unter 60 Jahre4212306,7 %8,4
60 bis unter 65 Jahre4723247,4 %11,5
65 bis unter 70 Jahre4217256,7 %14,3
70 bis unter 75 Jahre3716215,9 %13,3
75 bis unter 80 Jahre3015154,8 %12,3
80 bis unter 85 Jahre3512235,5 %22,9
85 bis unter 90 Jahre13492,1 %13,2
90 bis unter 95 Jahre111101,7 %34,0
ab 95 Jahren4040,63 %1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,3 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 11,5 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.781 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (41 % und 36 %)

  • Unfallchirurgie41 %2.346
  • Chirurgie36 %2.078
  • Orthopädie17 %984
  • Pädiatrie1,5 %84
  • Geriatrie1,4 %79
  • Übrige 18 Abteilungen3,6 %210
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,3 %78
  • Kinderchirurgie0,76 %44
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,57 %33
  • Intensivmedizin0,19 %11
  • Neurologie0,16 %9
  • Plastische Chirurgie0,12 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,12 %7
  • Gefäßchirurgie0,086 %5
  • Gastroenterologie0,052 %3
  • Kardiologie0,052 %3
  • Nephrologie0,052 %3
  • Dermatologie0,017 %1
  • Endokrinologie0,017 %1
  • Geburtshilfe0,017 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,017 %1
  • Rheumatologie0,017 %1
  • Urologie0,017 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S93.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Astragalusdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Dislokation des oberen Sprunggelenks
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Dislokation des unteren Tibiofibulargelenks
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Distale Fibuladislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Distale Fibulaluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Distale Tibiadislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Distale Tibialuxation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Distale Unterschenkeldislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Sprunggelenkluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Talusdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0
Talusluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S93.0

Änderungen

2010Bestand
Luxation des oberen Sprunggelenkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte