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S91.89!Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Fußes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Morbi-RSA’25
Schwerwiegende offene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Text:

Ausgedehnte Weichteildestruktion, häufig zusätzliche Gefäß- und Nervenverletzungen, starke Wundkontamination

Hinweis:

Offene Frakturen mit Weichteilschaden IV. Grades (subtotale und totale Amputation) werden als Amputation nach deren Lokalisation kodiert.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist S91.89! nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S91.8 mit allen Subkodes.

Rang 3707 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,76 %5,0
1 bis unter 5 Jahre3212,3 %5,5
5 bis unter 10 Jahre3212,3 %3,0
10 bis unter 15 Jahre2021,5 %2,0
15 bis unter 18 Jahre4133,0 %13,7
18 bis unter 20 Jahre2111,5 %–
20 bis unter 25 Jahre9636,8 %7,0
25 bis unter 30 Jahre11748,3 %5,0
30 bis unter 35 Jahre5413,8 %6,0
35 bis unter 40 Jahre9636,8 %3,3
40 bis unter 45 Jahre4403,0 %4,7
45 bis unter 50 Jahre7615,3 %9,8
50 bis unter 55 Jahre10647,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre2113816 %9,0
60 bis unter 65 Jahre11478,3 %9,0
65 bis unter 70 Jahre8806,1 %28,5
70 bis unter 75 Jahre9636,8 %23,0
75 bis unter 80 Jahre3302,3 %12,5
80 bis unter 85 Jahre7255,3 %17,3
85 bis unter 90 Jahre2021,5 %–
90 bis unter 95 Jahre1010,76 %22,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.747 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 32 %

  • Chirurgie32 %555
  • Unfallchirurgie30 %529
  • Orthopädie11 %184
  • Kinderchirurgie9,9 %173
  • Pädiatrie6,1 %106
  • Übrige 18 Abteilungen11 %200
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie5,8 %101
  • Innere Medizin2,6 %45
  • Gefäßchirurgie1,2 %21
  • Geriatrie0,29 %5
  • Gastroenterologie0,23 %4
  • Kardiologie0,23 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %4
  • Dermatologie0,17 %3
  • Intensivmedizin0,17 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,11 %2
  • Augenheilkunde0,057 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,057 %1
  • Herzchirurgie0,057 %1
  • Neonatologie0,057 %1
  • Nephrologie0,057 %1
  • Neurologie0,057 %1
  • Pneumologie0,057 %1
  • Rheumatologie0,057 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur des Fußes
Nur ZusatzZusatz!:S91.89!
Weichteilschaden III. Grades bei offener Luxation des Fußes
Nur ZusatzZusatz!:S91.89!

Änderungen

2010Bestand
Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Fußes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte