S62.6- Fraktur eines sonstigen Fingers

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’26Distale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

S62.60 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’26
S62.61 Proximale PhalanxMorbi-RSA’26
S62.62 Mittlere PhalanxMorbi-RSA’26
S62.63 Distale PhalanxMorbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

5.887 Fälle · 72 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 28 % Unfallchirurgie’24

Rang 543 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,033 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 46, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4220,068 %2,0
1 bis unter 5 Jahre13982572,4 %2,0
5 bis unter 10 Jahre243154894,1 %1,7
10 bis unter 15 Jahre2991981015,1 %1,8
15 bis unter 18 Jahre162129332,8 %2,3
18 bis unter 20 Jahre9780171,6 %2,8
20 bis unter 25 Jahre275235404,7 %2,5
25 bis unter 30 Jahre325264615,5 %2,4
30 bis unter 35 Jahre347279685,9 %2,2
35 bis unter 40 Jahre409321886,9 %2,6
40 bis unter 45 Jahre379300796,4 %2,8
45 bis unter 50 Jahre388302866,6 %2,8
50 bis unter 55 Jahre408311976,9 %2,5
55 bis unter 60 Jahre5774071709,8 %2,9
60 bis unter 65 Jahre5103981128,7 %2,8
65 bis unter 70 Jahre363278856,2 %2,8
70 bis unter 75 Jahre297201965,0 %2,9
75 bis unter 80 Jahre217130873,7 %3,2
80 bis unter 85 Jahre2401061344,1 %3,5
85 bis unter 90 Jahre15568872,6 %3,4
90 bis unter 95 Jahre488400,82 %3,1
ab 95 Jahren5320,085 %3,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,7 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 3,5 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

14.872 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 28 %

  • Unfallchirurgie28 %4.187
  • Chirurgie28 %4.181
  • Plastische Chirurgie25 %3.691
  • Orthopädie11 %1.673
  • Kinderchirurgie4,5 %668
  • Übrige 14 Abteilungen3,2 %472
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,8 %261
  • Innere Medizin0,58 %87
  • Geriatrie0,42 %62
  • Sonstige Fachabteilung0,094 %14
  • Kardiologie0,081 %12
  • Intensivmedizin0,067 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,054 %8
  • Neurologie0,034 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,027 %4
  • Gastroenterologie0,013 %2
  • Kinderkardiologie0,013 %2
  • Nephrologie0,013 %2
  • Neurochirurgie0,013 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur eines sonstigen Fingers

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte