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S60-S69Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):
Kodierhinweis:

Benutze für vollstationär im Krankenhaus behandelte Personen eine zusätzliche Schlüsselnummer (U69.9!), um eine im Krankenhaus erworbene Verletzung anzugeben.

Exklusive:

Beidseitige Beteiligung von Handgelenk und Hand T00-T07

Erfrierungen T33-T35

Insektenbiss oder -stich, giftig T63.4

Verbrennungen und Verätzungen T20-T32

Verletzungen des Armes, Höhe nicht näher bezeichnet T10-T11

Subkodes10

S60.-Oberflächliche Verletzung des Handgelenkes und der Hand
S61.-Offene Wunde des Handgelenkes und der Hand
S62.-Fraktur im Bereich des Handgelenkes und der Hand
S63.-Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern in Höhe des Handgelenkes und der Hand
S64.-Verletzung von Nerven in Höhe des Handgelenkes und der Hand
S65.-Verletzung von Blutgefäßen in Höhe des Handgelenkes und der Hand
S66.-Verletzung von Muskeln und Sehnen in Höhe des Handgelenkes und der Hand
S67.-Zerquetschung des Handgelenkes und der Hand
S68.-Traumatische Amputation an Handgelenk und Hand
S69.-Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S60-S69.

Rang 93 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,22 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5231210,13 %2,1
1 bis unter 5 Jahre9956023932,6 %2,1
5 bis unter 10 Jahre9776403372,5 %2,0
10 bis unter 15 Jahre1.2829063763,3 %2,3
15 bis unter 18 Jahre1.2741.0122623,3 %2,2
18 bis unter 20 Jahre9467991472,4 %2,4
20 bis unter 25 Jahre2.7152.1825337,0 %2,4
25 bis unter 30 Jahre2.8582.2605987,4 %2,5
30 bis unter 35 Jahre2.8202.2285927,3 %2,6
35 bis unter 40 Jahre2.9042.3175877,5 %2,6
40 bis unter 45 Jahre2.6812.0526296,9 %2,8
45 bis unter 50 Jahre2.4921.8626306,4 %2,9
50 bis unter 55 Jahre2.6561.9137436,8 %2,9
55 bis unter 60 Jahre3.3752.3431.0328,7 %3,0
60 bis unter 65 Jahre3.0912.1988938,0 %3,0
65 bis unter 70 Jahre2.1371.4916465,5 %3,1
70 bis unter 75 Jahre1.7471.1446034,5 %3,5
75 bis unter 80 Jahre1.2417434983,2 %3,5
80 bis unter 85 Jahre1.2956706253,3 %4,3
85 bis unter 90 Jahre8714154562,2 %5,1
90 bis unter 95 Jahre3161261900,81 %5,4
ab 95 Jahren7019510,18 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

40.795 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 31 %

  • Plastische Chirurgie31 %12.481
  • Chirurgie27 %10.859
  • Unfallchirurgie25 %10.286
  • Orthopädie10 %4.146
  • Kinderchirurgie4,0 %1.637
  • Übrige 24 Abteilungen3,4 %1.386
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,9 %771
  • Innere Medizin0,61 %247
  • Geriatrie0,24 %96
  • Intensivmedizin0,21 %86
  • Sonstige Fachabteilung0,15 %60
  • Gefäßchirurgie0,059 %24
  • Kardiologie0,049 %20
  • Neurologie0,037 %15
  • Gastroenterologie0,029 %12
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,029 %12
  • Neurochirurgie0,027 %11
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,017 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,012 %5
  • Nephrologie0,012 %5
  • Pneumologie0,007 %3
  • Dermatologie0,005 %2
  • Geburtshilfe0,005 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,002 %1
  • Augenheilkunde0,002 %1
  • Herzchirurgie0,002 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,002 %1
  • Rheumatologie0,002 %1
  • Urologie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter S60-S69.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte