DRGSystemDeutschland

S61.8-Offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der Hand

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Andere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S61.84!-S61.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S62.- oder die Luxation S63.-.

Subkodes7

S61.80Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25SEG4-KDE:417
S61.84!Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S61.85!Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S61.86!Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S61.87!Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S61.88!Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S61.89!Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode

Diagnosehäufigkeit

Rang 1205 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4130,23 %2,5
1 bis unter 5 Jahre7449254,2 %1,9
5 bis unter 10 Jahre6942273,9 %2,2
10 bis unter 15 Jahre7854244,4 %2,3
15 bis unter 18 Jahre6338253,6 %2,4
18 bis unter 20 Jahre4229132,4 %1,8
20 bis unter 25 Jahre9462325,3 %2,7
25 bis unter 30 Jahre12488367,0 %2,5
30 bis unter 35 Jahre12980497,3 %2,7
35 bis unter 40 Jahre11984356,7 %2,5
40 bis unter 45 Jahre10373305,8 %3,3
45 bis unter 50 Jahre10566395,9 %3,0
50 bis unter 55 Jahre12474507,0 %4,0
55 bis unter 60 Jahre12774537,2 %2,9
60 bis unter 65 Jahre10568375,9 %3,4
65 bis unter 70 Jahre9362315,3 %4,3
70 bis unter 75 Jahre8346374,7 %3,5
75 bis unter 80 Jahre5431233,0 %5,1
80 bis unter 85 Jahre8244384,6 %5,9
85 bis unter 90 Jahre5630263,2 %5,8
90 bis unter 95 Jahre3317161,9 %6,6
ab 95 Jahren10460,56 %8,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 5,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.481 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %1.526
  • Unfallchirurgie24 %1.304
  • Plastische Chirurgie24 %1.299
  • Orthopädie9,8 %538
  • Kinderchirurgie9,0 %492
  • Übrige 15 Abteilungen5,9 %322
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,0 %221
  • Innere Medizin0,91 %50
  • Intensivmedizin0,44 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %7
  • Gastroenterologie0,073 %4
  • Geriatrie0,055 %3
  • Kardiologie0,055 %3
  • Gefäßchirurgie0,036 %2
  • Pneumologie0,036 %2
  • Geburtshilfe0,018 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,018 %1
  • Nephrologie0,018 %1
  • Neurochirurgie0,018 %1
  • Neurologie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte