DRGSystemDeutschland

S41.8-Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Schultergürtels

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Andere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S41.84!-S41.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S42.- oder die Luxation S43.-.

Subkodes7

S41.80Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des SchultergürtelsMorbi-RSA’25
S41.84!Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S41.85!Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S41.86!Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S41.87!Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S41.88!Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S41.89!Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des OberarmesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode

Diagnosehäufigkeit

Rang 2989 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,0
1 bis unter 5 Jahre2200,78 %5,8
5 bis unter 10 Jahre2110118,1 %1,6
10 bis unter 15 Jahre11924,3 %2,2
15 bis unter 18 Jahre10823,9 %2,5
18 bis unter 20 Jahre6602,3 %3,5
20 bis unter 25 Jahre131035,0 %2,0
25 bis unter 30 Jahre242139,3 %8,2
30 bis unter 35 Jahre141315,4 %2,5
35 bis unter 40 Jahre8713,1 %8,5
40 bis unter 45 Jahre10913,9 %7,8
45 bis unter 50 Jahre181717,0 %3,0
50 bis unter 55 Jahre191727,4 %2,5
55 bis unter 60 Jahre251879,7 %4,0
60 bis unter 65 Jahre2412129,3 %4,7
65 bis unter 70 Jahre13585,0 %7,0
70 bis unter 75 Jahre15965,8 %2,7
75 bis unter 80 Jahre9363,5 %3,0
80 bis unter 85 Jahre10463,9 %12,8
85 bis unter 90 Jahre5141,9 %8,5
90 bis unter 95 Jahre1010,39 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

707 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (41 % und 28 %)

  • Unfallchirurgie41 %288
  • Chirurgie28 %199
  • Orthopädie11 %79
  • Kinderchirurgie8,6 %61
  • Pädiatrie4,4 %31
  • Übrige 9 Abteilungen6,9 %49
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie3,0 %21
  • Innere Medizin1,4 %10
  • Intensivmedizin0,99 %7
  • Dermatologie0,28 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,28 %2
  • Gastroenterologie0,28 %2
  • Gefäßchirurgie0,28 %2
  • Kardiologie0,28 %2
  • Nephrologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Schultergürtels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte