DRGSystemDeutschland

S33.5-Verstauchung und Zerrung der Lendenwirbelsäule

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Distale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere VergiftungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

S33.50nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25
S33.51Verstauchung und Zerrung der Junctura lumbosacralis und ihrer BänderMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 3090 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 45, der Frauen ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre2200,85 %
5 bis unter 10 Jahre5232,1 %1,0
10 bis unter 15 Jahre12575,1 %1,7
15 bis unter 18 Jahre7163,0 %1,1
18 bis unter 20 Jahre7433,0 %1,8
20 bis unter 25 Jahre191188,1 %1,5
25 bis unter 30 Jahre14865,9 %1,5
30 bis unter 35 Jahre11924,7 %1,8
35 bis unter 40 Jahre181357,6 %1,8
40 bis unter 45 Jahre12755,1 %1,8
45 bis unter 50 Jahre141045,9 %2,0
50 bis unter 55 Jahre8443,4 %2,0
55 bis unter 60 Jahre151236,4 %2,6
60 bis unter 65 Jahre9453,8 %2,8
65 bis unter 70 Jahre10644,2 %3,3
70 bis unter 75 Jahre11474,7 %3,4
75 bis unter 80 Jahre10644,2 %7,0
80 bis unter 85 Jahre207138,5 %4,4
85 bis unter 90 Jahre225179,3 %6,0
90 bis unter 95 Jahre8443,4 %7,0
ab 95 Jahren2020,85 %6,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

729 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (46 % und 32 %)

  • Unfallchirurgie46 %338
  • Chirurgie32 %230
  • Orthopädie11 %81
  • Geriatrie2,3 %17
  • Pädiatrie2,2 %16
  • Übrige 9 Abteilungen6,4 %47
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,6 %12
  • Innere Medizin1,5 %11
  • Kinderchirurgie1,4 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %5
  • Neurochirurgie0,55 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,27 %2
  • Gastroenterologie0,14 %1
  • Kardiologie0,14 %1
  • Neurologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verstauchung und Zerrung der Lendenwirbelsäule

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte