S15.8- Verletzung sonstiger Blutgefäße in Höhe des Halses

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’26Schwerwiegende offene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

S15.80 Verletzung epiduraler Blutgefäße in Höhe des HalsesCCL:23’26Morbi-RSA’26
S15.81 Verletzung subduraler Blutgefäße in Höhe des HalsesCCL:23’26Morbi-RSA’26
S15.82 Verletzung subarachnoidaler Blutgefäße in Höhe des HalsesCCL:23’26Morbi-RSA’26
S15.88 Verletzung sonstiger Blutgefäße in Höhe des HalsesCCL:23’26Morbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

35 Fälle · 71 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 18 % Chirurgie’24

Rang 5030 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1102,9 %–
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1012,9 %–
20 bis unter 25 Jahre1102,9 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000–1,0
30 bis unter 35 Jahre2115,7 %4,5
35 bis unter 40 Jahre2205,7 %2,0
40 bis unter 45 Jahre000–3,7
45 bis unter 50 Jahre1102,9 %–
50 bis unter 55 Jahre3218,6 %–
55 bis unter 60 Jahre54114 %–
60 bis unter 65 Jahre1102,9 %2,5
65 bis unter 70 Jahre1102,9 %3,3
70 bis unter 75 Jahre1102,9 %35,7
75 bis unter 80 Jahre2115,7 %–
80 bis unter 85 Jahre84423 %25,0
85 bis unter 90 Jahre43111 %27,3
90 bis unter 95 Jahre1102,9 %4,5
ab 95 Jahren1102,9 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

186 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 18 %

  • Chirurgie18 %33
  • Unfallchirurgie15 %28
  • Gefäßchirurgie14 %26
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %24
  • Intensivmedizin11 %21
  • Übrige 14 Abteilungen29 %54
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie11 %21
  • Neurochirurgie4,3 %8
  • Orthopädie3,2 %6
  • Innere Medizin2,2 %4
  • Pädiatrie1,6 %3
  • Geriatrie1,1 %2
  • Herzchirurgie1,1 %2
  • Pneumologie1,1 %2
  • Kardiologie0,54 %1
  • Nephrologie0,54 %1
  • Plastische Chirurgie0,54 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,54 %1
  • Thoraxchirurgie0,54 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,54 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S15.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2017Untergliedert
Inhalte übergeleitet in S15.80S15.81S15.82S15.88
2010Bestand
Verletzung sonstiger Blutgefäße in Höhe des Halses

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte