S11.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Halses

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchwerwiegende offene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S11.84-S11.89 erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S12.- oder die Luxation S13.-.

Subkodes7

S11.80 Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des HalsesMorbi-RSA
S11.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S11.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S11.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S11.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S11.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S11.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des HalsesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

180 Fälle · 76 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 29 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 3420 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 34 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre7343,9 %3,0
5 bis unter 10 Jahre5322,8 %3,0
10 bis unter 15 Jahre3211,7 %4,3
15 bis unter 18 Jahre3121,7 %3,7
18 bis unter 20 Jahre8714,4 %1,5
20 bis unter 25 Jahre161158,9 %2,3
25 bis unter 30 Jahre9725,0 %2,4
30 bis unter 35 Jahre13767,2 %2,1
35 bis unter 40 Jahre131217,2 %2,3
40 bis unter 45 Jahre111016,1 %2,3
45 bis unter 50 Jahre8714,4 %2,1
50 bis unter 55 Jahre131307,2 %4,1
55 bis unter 60 Jahre1812610 %8,3
60 bis unter 65 Jahre8624,4 %4,4
65 bis unter 70 Jahre121116,7 %3,6
70 bis unter 75 Jahre7703,9 %7,0
75 bis unter 80 Jahre6513,3 %5,8
80 bis unter 85 Jahre12936,7 %3,8
85 bis unter 90 Jahre8354,4 %3,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

414 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 29 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde29 %119
  • Unfallchirurgie17 %71
  • Chirurgie15 %63
  • Intensivmedizin11 %45
  • Orthopädie4,8 %20
  • Übrige 17 Abteilungen23 %96
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,6 %19
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie4,6 %19
  • Innere Medizin3,6 %15
  • Kinderchirurgie3,4 %14
  • Plastische Chirurgie2,4 %10
  • Gefäßchirurgie0,72 %3
  • Pneumologie0,72 %3
  • Geriatrie0,48 %2
  • Herzchirurgie0,48 %2
  • Kardiologie0,48 %2
  • Gastroenterologie0,24 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,24 %1
  • Nephrologie0,24 %1
  • Neurochirurgie0,24 %1
  • Neurologie0,24 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,24 %1
  • Thoraxchirurgie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte