DRGSystemDeutschland

S02.69Unterkieferfraktur: Mehrere Teile

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Andere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist S02.69 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S02.6 mit allen Subkodes.

Rang 527 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,034 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 34, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,033 %1,0
1 bis unter 5 Jahre251690,41 %3,1
5 bis unter 10 Jahre10255471,7 %2,7
10 bis unter 15 Jahre175117582,9 %3,3
15 bis unter 18 Jahre301237645,0 %3,3
18 bis unter 20 Jahre329287425,4 %3,3
20 bis unter 25 Jahre73962111812 %3,5
25 bis unter 30 Jahre5614501119,3 %3,5
30 bis unter 35 Jahre4923891038,1 %3,9
35 bis unter 40 Jahre4863851018,0 %3,8
40 bis unter 45 Jahre385307786,4 %4,0
45 bis unter 50 Jahre359264955,9 %3,9
50 bis unter 55 Jahre3552231325,9 %3,7
55 bis unter 60 Jahre3472291185,7 %4,1
60 bis unter 65 Jahre3101811295,1 %4,5
65 bis unter 70 Jahre2291241053,8 %4,3
70 bis unter 75 Jahre174731012,9 %5,1
75 bis unter 80 Jahre182531293,0 %4,8
80 bis unter 85 Jahre252671854,2 %5,6
85 bis unter 90 Jahre185491363,1 %4,8
90 bis unter 95 Jahre549450,89 %4,5
ab 95 Jahren141130,23 %4,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,7 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,6 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

34.387 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 13 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.202
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %4.585
  • Unfallchirurgie13 %4.461
  • Chirurgie10 %3.506
  • Pädiatrie3,4 %1.156
  • Übrige 22 Abteilungen13 %4.477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,9 %1.012
  • Kinderchirurgie2,5 %847
  • Neurochirurgie2,3 %803
  • Innere Medizin1,8 %633
  • Intensivmedizin0,96 %330
  • Geriatrie0,69 %237
  • Plastische Chirurgie0,50 %171
  • Neurologie0,36 %125
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %104
  • Kardiologie0,26 %88
  • Augenheilkunde0,17 %57
  • Gastroenterologie0,067 %23
  • Kinderkardiologie0,029 %10
  • Nephrologie0,026 %9
  • Neonatologie0,017 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,015 %5
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Pneumologie0,012 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Urologie0,009 %3
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Offene doppelte Unterkieferfraktur
Primär + ZusatzPrimär†:S02.69Zusatz!:S01.87!
Offene mehrfache Unterkieferfraktur
Primär + ZusatzPrimär†:S02.69Zusatz!:S01.87!

Änderungen

2010Bestand
Unterkieferfraktur: Mehrere Teile

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte