DRGSystemDeutschland

S02.6-Unterkieferfraktur

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Andere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Mandibula

Unterkiefer (-Knochen)

Subkodes10

S02.60Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
S02.61Processus condylarisMorbi-RSA’25
S02.62SubkondylärMorbi-RSA’25
S02.63Processus coronoideusMorbi-RSA’25
S02.64Ramus mandibulae, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
S02.65Angulus mandibulaeMorbi-RSA’25
S02.66Symphysis mandibulaeMorbi-RSA’25
S02.67Pars alveolarisMorbi-RSA’25
S02.68Corpus mandibulae, sonstige und nicht näher bezeichnete TeileMorbi-RSA’25
S02.69Mehrere TeileMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 527 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,034 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 34, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,033 %1,0
1 bis unter 5 Jahre251690,41 %3,1
5 bis unter 10 Jahre10255471,7 %2,7
10 bis unter 15 Jahre175117582,9 %3,3
15 bis unter 18 Jahre301237645,0 %3,3
18 bis unter 20 Jahre329287425,4 %3,3
20 bis unter 25 Jahre73962111812 %3,5
25 bis unter 30 Jahre5614501119,3 %3,5
30 bis unter 35 Jahre4923891038,1 %3,9
35 bis unter 40 Jahre4863851018,0 %3,8
40 bis unter 45 Jahre385307786,4 %4,0
45 bis unter 50 Jahre359264955,9 %3,9
50 bis unter 55 Jahre3552231325,9 %3,7
55 bis unter 60 Jahre3472291185,7 %4,1
60 bis unter 65 Jahre3101811295,1 %4,5
65 bis unter 70 Jahre2291241053,8 %4,3
70 bis unter 75 Jahre174731012,9 %5,1
75 bis unter 80 Jahre182531293,0 %4,8
80 bis unter 85 Jahre252671854,2 %5,6
85 bis unter 90 Jahre185491363,1 %4,8
90 bis unter 95 Jahre549450,89 %4,5
ab 95 Jahren141130,23 %4,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,7 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,6 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

34.387 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 13 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.202
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %4.585
  • Unfallchirurgie13 %4.461
  • Chirurgie10 %3.506
  • Pädiatrie3,4 %1.156
  • Übrige 22 Abteilungen13 %4.477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,9 %1.012
  • Kinderchirurgie2,5 %847
  • Neurochirurgie2,3 %803
  • Innere Medizin1,8 %633
  • Intensivmedizin0,96 %330
  • Geriatrie0,69 %237
  • Plastische Chirurgie0,50 %171
  • Neurologie0,36 %125
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %104
  • Kardiologie0,26 %88
  • Augenheilkunde0,17 %57
  • Gastroenterologie0,067 %23
  • Kinderkardiologie0,029 %10
  • Nephrologie0,026 %9
  • Neonatologie0,017 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,015 %5
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Pneumologie0,012 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Urologie0,009 %3
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Unterkieferfraktur

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte