DRGSystemDeutschland

S01.8-Offene Wunde sonstiger Teile des Kopfes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Andere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S01.84!-S01.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S02.- oder die Luxation S03.-.

Subkodes8

S01.80Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des KopfesMorbi-RSA’25
S01.83!Offene Wunde (jeder Teil des Kopfes) mit Verbindung zu einer intrakraniellen VerletzungMorbi-RSA’25DKR:1905lAusrufezeichenkode
S01.84!Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S01.85!Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S01.86!Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S01.87!Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25DKR:1905lAusrufezeichenkode
S01.88!Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
S01.89!Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des KopfesMorbi-RSA’25DKR:1905lAusrufezeichenkode

Diagnosehäufigkeit

Rang 1242 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 37, der Frauen ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2312111,4 %2,8
1 bis unter 5 Jahre29417112317 %2,2
5 bis unter 10 Jahre15487679,1 %2,3
10 bis unter 15 Jahre6947224,1 %2,4
15 bis unter 18 Jahre3117141,8 %2,0
18 bis unter 20 Jahre211651,2 %1,8
20 bis unter 25 Jahre504282,9 %1,6
25 bis unter 30 Jahre5038122,9 %1,9
30 bis unter 35 Jahre292631,7 %2,2
35 bis unter 40 Jahre5641153,3 %2,5
40 bis unter 45 Jahre5035152,9 %2,5
45 bis unter 50 Jahre3118131,8 %2,1
50 bis unter 55 Jahre4424202,6 %2,1
55 bis unter 60 Jahre5938213,5 %2,5
60 bis unter 65 Jahre5229233,1 %2,6
65 bis unter 70 Jahre5939203,5 %2,4
70 bis unter 75 Jahre7140314,2 %2,6
75 bis unter 80 Jahre8843455,2 %2,9
80 bis unter 85 Jahre15173788,9 %3,0
85 bis unter 90 Jahre1807610411 %2,9
90 bis unter 95 Jahre9632645,7 %3,1
ab 95 Jahren377302,2 %4,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 3,1 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

8.764 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 17 %

  • Unfallchirurgie17 %1.503
  • Chirurgie16 %1.395
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie14 %1.261
  • Kinderchirurgie11 %974
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde9,7 %848
  • Übrige 22 Abteilungen32 %2.783
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie9,1 %798
  • Augenheilkunde6,4 %557
  • Innere Medizin5,0 %442
  • Orthopädie4,6 %399
  • Plastische Chirurgie1,9 %167
  • Intensivmedizin0,82 %72
  • Neurochirurgie0,79 %69
  • Sonstige Fachabteilung0,74 %65
  • Geriatrie0,59 %52
  • Kardiologie0,41 %36
  • Gastroenterologie0,38 %33
  • Neurologie0,27 %24
  • Dermatologie0,25 %22
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,091 %8
  • Nephrologie0,091 %8
  • Pneumologie0,068 %6
  • Urologie0,057 %5
  • Gefäßchirurgie0,046 %4
  • Kinderkardiologie0,034 %3
  • Thoraxchirurgie0,023 %2
  • Endokrinologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Kopfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte