R57.- Schock, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Schock (durch): als Komplikation bei oder Folge von Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.3

Schock (durch): Anästhesie T88.2

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Nahrungsmittelunverträglichkeit T78.0

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Serum T80.5

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): o.n.A. T78.2

Schock (durch): Blitzschlag T75.0

▸ noch 6 Angaben
Exklusive:

Schock (durch): elektrischen Strom T75.4

Schock (durch): Geburts- O75.1

Schock (durch): postoperativ T81.1

Schock (durch): psychisch F43.0

Schock (durch): traumatisch T79.4

Syndrom des toxischen Schocks A48.3

Regeln außerhalb des Katalogs1

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

R57.0 Kardiogener SchockMorbi-RSA⚖ 2
R57.1 Hypovolämischer SchockMorbi-RSA⚖ 2
R57.2 Septischer SchockMorbi-RSA⚖ 1
R57.8 Sonstige Formen des SchocksMorbi-RSA⚖ 1
R57.9 Schock, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

4.917 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter R57.-.

Rang 467 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,029 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr211290,43 %7,7
1 bis unter 5 Jahre177100,35 %4,1
5 bis unter 10 Jahre12660,24 %5,4
10 bis unter 15 Jahre10640,20 %12,9
15 bis unter 18 Jahre10460,20 %4,3
18 bis unter 20 Jahre171070,35 %4,9
20 bis unter 25 Jahre3012180,61 %12,7
25 bis unter 30 Jahre3217150,65 %12,7
30 bis unter 35 Jahre5131201,0 %6,3
35 bis unter 40 Jahre8253291,7 %10,5
40 bis unter 45 Jahre9966332,0 %11,9
45 bis unter 50 Jahre13386472,7 %6,6
50 bis unter 55 Jahre192145473,9 %10,2
55 bis unter 60 Jahre3642521127,4 %9,4
60 bis unter 65 Jahre4753401359,7 %9,7
65 bis unter 70 Jahre54135019111 %8,2
70 bis unter 75 Jahre57036920112 %7,3
75 bis unter 80 Jahre56633722912 %6,2
80 bis unter 85 Jahre82444937517 %5,3
85 bis unter 90 Jahre56426030411 %3,7
90 bis unter 95 Jahre238841544,8 %3,1
ab 95 Jahren6919501,4 %2,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 11,9 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

4.917 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (47 % und 19 %)

  • Innere Medizin47 %2.332
  • Kardiologie19 %918
  • Intensivmedizin12 %610
  • Herzchirurgie3,9 %191
  • Gastroenterologie3,7 %181
  • Übrige 25 Abteilungen14 %685
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,5 %174
  • Sonstige Fachabteilung1,2 %58
  • Nephrologie1,1 %56
  • Geriatrie1,1 %54
  • Pädiatrie1,0 %51
  • Urologie0,87 %43
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,81 %40
  • Pneumologie0,81 %40
  • Neurologie0,71 %35
  • Unfallchirurgie0,59 %29
  • Gefäßchirurgie0,37 %18
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,28 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,26 %13
  • Orthopädie0,26 %13
  • Thoraxchirurgie0,26 %13
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,12 %6
  • Dermatologie0,10 %5
  • Kinderkardiologie0,10 %5
  • Neurochirurgie0,10 %5
  • Endokrinologie0,061 %3
  • Neonatologie0,061 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,061 %3
  • Kinderchirurgie0,041 %2
  • Plastische Chirurgie0,020 %1
  • Rheumatologie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Schock, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte