O00.- Extrauteringravidität

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblichPrimär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Rupturierte Extrauteringravidität

Kodierhinweis:

Soll eine begleitende Komplikation angegeben werden, ist zusätzlich eine Schlüsselnummer aus O08.- zu benutzen.

Regeln außerhalb des Katalogs1

O08.– Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molenschwangerschaft

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes5

O00.0 Abdominalgraviditätweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O00.1 Tubargraviditätweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O00.2 Ovarialgraviditätweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O00.8 Sonstige Extrauteringraviditätweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1
O00.9 nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

11.385 Fälle · 100 % Frauen · Gipfel 30 bis unter 35 Jahre · 99 % Frauenheilkunde und Geburtshilfe’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter O00.-.

Rang 283 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,066 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre3030,026 %1,0
15 bis unter 18 Jahre340340,30 %2,3
18 bis unter 20 Jahre10901090,96 %2,3
20 bis unter 25 Jahre1.00801.0088,9 %2,3
25 bis unter 30 Jahre2.63902.63923 %2,4
30 bis unter 35 Jahre4.10004.10036 %2,3
35 bis unter 40 Jahre2.75602.75624 %2,4
40 bis unter 45 Jahre68906896,1 %2,5
45 bis unter 50 Jahre440440,39 %2,4
50 bis unter 55 Jahre3030,026 %5,7
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

11.385 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (99 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe99 %11.239
  • Geburtshilfe0,76 %87
  • Innere Medizin0,29 %33
  • Chirurgie0,097 %11
  • Intensivmedizin0,035 %4
  • Übrige 5 Abteilungen0,097 %11
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,035 %4
  • Gastroenterologie0,018 %2
  • Kardiologie0,018 %2
  • Pädiatrie0,018 %2
  • Neurologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Extrauteringravidität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte