DRGSystemDeutschland

R53.-Malaise und Fatigue

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Bezeichnung neu ↺ 2025
Bezeichnung gegenüber dem Vorjahr geändert — bisher: „Unwohlsein und Ermüdung“
Exklusive:

Altersschwäche R54

Angeborene Schwäche P96.9

Ermüdungssyndrom F48.0

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Hitze T67.-

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Kriegsneurose F43.0

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Neurasthenie F48.0

▸ noch 7 Angaben
Exklusive:

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Schwangerschaft O26.88

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): übermäßige Anstrengung T73.3

Erschöpfung und Ermüdung (durch) (bei): Witterungsunbilden T73.2

Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: nicht postinfektiös G93.31

Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: postinfektiös G93.30

Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: postviral G93.30

Chronisches Fatigue-Syndrom [Myalgische Enzephalomyelitis]: o.n.A. G93.39

Subkodes3

R53.0Chronische Fatigue mit Angabe einer post-exertionellen Malaise [PEM]NeuR532025
R53.1Chronische Fatigue ohne Angabe einer post-exertionellen Malaise [PEM]NeuR532025
R53.9Sonstige und nicht näher bezeichnete Malaise und FatigueNeuR532025

Diagnosehäufigkeit

Rang 348 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,047 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4218240,50 %1,8
1 bis unter 5 Jahre8346370,99 %1,7
5 bis unter 10 Jahre12481431,5 %1,8
10 bis unter 15 Jahre204116882,4 %3,0
15 bis unter 18 Jahre168661022,0 %3,0
18 bis unter 20 Jahre4421230,52 %3,1
20 bis unter 25 Jahre15054961,8 %2,5
25 bis unter 30 Jahre14763841,8 %3,7
30 bis unter 35 Jahre15057931,8 %3,3
35 bis unter 40 Jahre216871292,6 %4,1
40 bis unter 45 Jahre212681442,5 %4,3
45 bis unter 50 Jahre250921583,0 %4,7
50 bis unter 55 Jahre3121231893,7 %4,7
55 bis unter 60 Jahre4391952445,2 %5,0
60 bis unter 65 Jahre5642563086,7 %4,7
65 bis unter 70 Jahre5482912576,5 %4,9
70 bis unter 75 Jahre7353433928,8 %5,1
75 bis unter 80 Jahre83841342510,0 %5,4
80 bis unter 85 Jahre1.27760367415 %6,1
85 bis unter 90 Jahre1.21852069815 %6,2
90 bis unter 95 Jahre5482353136,5 %6,5
ab 95 Jahren11638781,4 %6,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,8 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

10.240 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Neurologie (59 % und 8,8 %)

  • Innere Medizin59 %6.030
  • Neurologie8,8 %898
  • Kardiologie6,0 %616
  • Pädiatrie5,7 %583
  • Gastroenterologie4,7 %485
  • Übrige 29 Abteilungen16 %1.628
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,6 %365
  • Geriatrie3,3 %338
  • Pneumologie1,8 %185
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %153
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,2 %121
  • Chirurgie0,98 %100
  • Urologie0,63 %65
  • Nephrologie0,53 %54
  • Unfallchirurgie0,33 %34
  • Intensivmedizin0,32 %33
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,26 %27
  • Dermatologie0,21 %22
  • Endokrinologie0,18 %18
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,17 %17
  • Neurochirurgie0,16 %16
  • Herzchirurgie0,12 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,11 %11
  • Orthopädie0,11 %11
  • Strahlenheilkunde0,11 %11
  • Allgemeine Psychiatrie0,098 %10
  • Gefäßchirurgie0,049 %5
  • Rheumatologie0,049 %5
  • Kinderchirurgie0,039 %4
  • Thoraxchirurgie0,039 %4
  • Neonatologie0,020 %2
  • Plastische Chirurgie0,020 %2
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Kinderkardiologie0,010 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Nervöse Schwäche
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:R53.-

Änderungen2

2026Untergliedert
Inhalte übergeleitet in R53.0R53.1R53.9
Titel geändert
Unwohlsein Malaise und Ermüdung Fatigue
2010Bestand
Unwohlsein und Ermüdung

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte