R52.- Schmerz, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Schmerz, der keinem bestimmten Organ oder keiner bestimmten Körperregion zugeordnet werden kann

Exklusive:

Chronisches Schmerzsyndrom mit andauernder Persönlichkeitsänderung F62.80

Kopfschmerz R51

Nierenkolik N23

Schmerzen: Abdomen R10.-

Schmerzen: Auge H57.1

▸ noch 14 Angaben
Exklusive:

Schmerzen: Becken und Damm R10.2

Schmerzen: Extremität M79.6-

Schmerzen: Gelenk M25.5-

Schmerzen: Hals R07.0

Schmerzen: Lumbalregion M54.5

Schmerzen: Mamma N64.4

Schmerzen: Ohr H92.0

Schmerzen: psychogen F45.40

Schmerzen: Rücken M54.9-

Schmerzen: Schulter M25.51

Schmerzen: Thorax R07.1-R07.4

Schmerzen: Wirbelsäule M54.-

Schmerzen: Zahn K08.88

Schmerzen: Zunge K14.6

Regeln außerhalb des Katalogs2

Wenn ein Patient wegen postoperativer Schmerzen oder wegen Schmerzen im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung behandelt wird, sind nur die durchgeführte Operation oder die schmerzverursachende Erkrankung zu kodieren.

1. Stationäre Aufnahme einer Patientin mit stärksten akuten Schmerzen im Bereich der rechten Hüfte und der rechten unteren Extremität lateral. Eine organische Ursache kann nicht gefunden werden. Unter Analgesie deutliche Rückbildung der Schmerzen und Entlassung der Patientin in die ambulante Behandlung.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes4

R52.0 Akuter Schmerz⚖ 2
R52.1 Chronischer unbeeinflussbarer SchmerzMorbi-RSA⚖ 2ATC: 27
R52.2 Sonstiger chronischer SchmerzMorbi-RSA⚖ 2ATC: 27
R52.9 Schmerz, nicht näher bezeichnet⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

5.410 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 37 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter R52.-.

Rang 441 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,031 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,018 %2,0
1 bis unter 5 Jahre14860,26 %2,6
5 bis unter 10 Jahre161150,30 %6,3
10 bis unter 15 Jahre3919200,72 %5,2
15 bis unter 18 Jahre5217350,96 %3,4
18 bis unter 20 Jahre2810180,52 %3,8
20 bis unter 25 Jahre9237551,7 %4,8
25 bis unter 30 Jahre10149521,9 %4,1
30 bis unter 35 Jahre16281813,0 %4,1
35 bis unter 40 Jahre191731183,5 %5,2
40 bis unter 45 Jahre238951434,4 %5,8
45 bis unter 50 Jahre287991885,3 %7,1
50 bis unter 55 Jahre4311372948,0 %7,2
55 bis unter 60 Jahre55120234910 %7,9
60 bis unter 65 Jahre57123533611 %7,2
65 bis unter 70 Jahre5032152889,3 %7,3
70 bis unter 75 Jahre5342153199,9 %7,4
75 bis unter 80 Jahre4301622687,9 %7,6
80 bis unter 85 Jahre58620038611 %7,6
85 bis unter 90 Jahre3901082827,2 %7,6
90 bis unter 95 Jahre146451012,7 %7,6
ab 95 Jahren4711360,87 %6,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,1 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 7,9 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.410 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 37 %

  • Innere Medizin37 %2.009
  • Neurologie13 %683
  • Chirurgie9,1 %495
  • Sonstige Fachabteilung7,7 %417
  • Neurochirurgie5,8 %312
  • Übrige 27 Abteilungen28 %1.494
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie3,8 %205
  • Urologie3,0 %165
  • Geriatrie2,9 %158
  • Unfallchirurgie2,7 %144
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,6 %141
  • Gastroenterologie2,0 %109
  • Pädiatrie1,9 %102
  • Rheumatologie1,5 %83
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,5 %80
  • Intensivmedizin1,5 %80
  • Kardiologie1,1 %59
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,85 %46
  • Pneumologie0,46 %25
  • Nephrologie0,37 %20
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,37 %20
  • Thoraxchirurgie0,31 %17
  • Herzchirurgie0,18 %10
  • Gefäßchirurgie0,13 %7
  • Kinderchirurgie0,092 %5
  • Plastische Chirurgie0,074 %4
  • Strahlenheilkunde0,074 %4
  • Endokrinologie0,055 %3
  • Augenheilkunde0,037 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,037 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,018 %1
  • Dermatologie0,018 %1
  • Geburtshilfe0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Schmerz, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte