K14.6 Glossodynie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Zungenbrennen

Zungenschmerz

Diagnosehäufigkeit

50 Fälle · 70 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 84 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’23

Rang 4785 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 54, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2204,0 %1,5
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1012,0 %6,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2114,0 %4,0
35 bis unter 40 Jahre1102,0 %1,0
40 bis unter 45 Jahre3216,0 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2024,0 %1,5
50 bis unter 55 Jahre62412 %3,8
55 bis unter 60 Jahre4318,0 %3,3
60 bis unter 65 Jahre4048,0 %3,0
65 bis unter 70 Jahre71614 %5,1
70 bis unter 75 Jahre4048,0 %9,0
75 bis unter 80 Jahre61512 %1,5
80 bis unter 85 Jahre3036,0 %7,3
85 bis unter 90 Jahre4228,0 %4,8
90 bis unter 95 Jahre1012,0 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.575 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (84 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde84 %2.998
  • Innere Medizin7,8 %280
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,8 %135
  • Pädiatrie0,90 %32
  • Intensivmedizin0,87 %31
  • Übrige 14 Abteilungen2,8 %99
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,70 %25
  • Gastroenterologie0,50 %18
  • Kardiologie0,48 %17
  • Dermatologie0,34 %12
  • Chirurgie0,14 %5
  • Pneumologie0,14 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %4
  • Kinderchirurgie0,084 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,084 %3
  • Nephrologie0,056 %2
  • Plastische Chirurgie0,056 %2
  • Geriatrie0,028 %1
  • Neurochirurgie0,028 %1
  • Strahlenheilkunde0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Burning-Mouth-Syndrom
353253Primärschlüssel
Glossalgie
Primärschlüssel
Glossodynie
Primärschlüssel
Glossopyrosis
Primärschlüssel
Zungenbrennen
Primärschlüssel
Zungenschmerzen
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

353253
Zungen- und SchleimhautbrennenBMS · Burning-Mouth-Syndrom · +3

Änderungen

2010Bestand
Glossodynie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte