R47.- Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Autismus F84.0-F84.1

Poltern F98.6

Stottern [Stammeln] F98.5

Umschriebene entwicklungsbedingte Störungen des Sprechens und der Sprache F80.-

Subkodes3

R47.0 Dysphasie und AphasieCCL:1⚖ 1
R47.1 Dysarthrie und AnarthrieCCL:12⚖ 1
R47.8 Sonstige und nicht näher bezeichnete Sprech- und Sprachstörungen

Diagnosehäufigkeit

3.734 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 70 % Neurologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter R47.-.

Rang 543 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,021 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3321120,88 %3,0
5 bis unter 10 Jahre241590,64 %2,0
10 bis unter 15 Jahre4428161,2 %1,9
15 bis unter 18 Jahre3118130,83 %4,5
18 bis unter 20 Jahre187110,48 %2,4
20 bis unter 25 Jahre4119221,1 %3,7
25 bis unter 30 Jahre6024361,6 %4,7
30 bis unter 35 Jahre7736412,1 %5,0
35 bis unter 40 Jahre9652442,6 %5,6
40 bis unter 45 Jahre12258643,3 %6,4
45 bis unter 50 Jahre11655613,1 %4,9
50 bis unter 55 Jahre198911075,3 %6,5
55 bis unter 60 Jahre3061571498,2 %6,2
60 bis unter 65 Jahre3061731338,2 %5,7
65 bis unter 70 Jahre3551921639,5 %5,4
70 bis unter 75 Jahre3621791839,7 %5,1
75 bis unter 80 Jahre42020521511 %4,8
80 bis unter 85 Jahre55823232615 %5,2
85 bis unter 90 Jahre39113525610 %5,2
90 bis unter 95 Jahre154421124,1 %4,4
ab 95 Jahren224180,59 %3,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (50 bis unter 55 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.734 Fälle

Überwiegend Neurologie (70 %)

  • Neurologie70 %2.618
  • Innere Medizin19 %727
  • Pädiatrie3,2 %121
  • Kardiologie1,8 %66
  • Geriatrie1,3 %47
  • Übrige 17 Abteilungen4,2 %155
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,91 %34
  • Gastroenterologie0,67 %25
  • Neurochirurgie0,62 %23
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %22
  • Nephrologie0,29 %11
  • Chirurgie0,21 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,19 %7
  • Pneumologie0,13 %5
  • Orthopädie0,11 %4
  • Unfallchirurgie0,11 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,080 %3
  • Dermatologie0,054 %2
  • Urologie0,054 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,054 %2
  • Gefäßchirurgie0,027 %1
  • Kinderkardiologie0,027 %1
  • Strahlenheilkunde0,027 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte