F98.5 Stottern [Stammeln]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSATic- und andere Entwicklungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Hierbei ist das Sprechen durch häufige Wiederholung oder Dehnung von Lauten, Silben oder Wörtern, oder durch häufiges Zögern und Innehalten, das den rhythmischen Sprechfluss unterbricht, gekennzeichnet. Es soll als Störung nur klassifiziert werden, wenn die Sprechflüssigkeit deutlich beeinträchtigt ist.

Exklusive:

Poltern F98.6

Ticstörungen F95.-

Diagnosehäufigkeit

201 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 62 % Pädiatrie’23

Rang 3316 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 25 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre6333,0 %1,2
5 bis unter 10 Jahre2201,00 %2,0
10 bis unter 15 Jahre6243,0 %27,5
15 bis unter 18 Jahre3325816 %13,1
18 bis unter 20 Jahre161338,0 %14,9
20 bis unter 25 Jahre38221619 %14,0
25 bis unter 30 Jahre33211216 %14,3
30 bis unter 35 Jahre161428,0 %12,2
35 bis unter 40 Jahre14957,0 %13,7
40 bis unter 45 Jahre4312,0 %7,3
45 bis unter 50 Jahre9454,5 %20,0
50 bis unter 55 Jahre5322,5 %10,4
55 bis unter 60 Jahre8354,0 %13,0
60 bis unter 65 Jahre2111,00 %2,0
65 bis unter 70 Jahre3301,5 %17,7
70 bis unter 75 Jahre1010,50 %3,0
75 bis unter 80 Jahre1100,50 %3,0
80 bis unter 85 Jahre4042,0 %2,5
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.807 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (62 %)

  • Pädiatrie62 %1.121
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie18 %326
  • Neurologie14 %244
  • Psychosomatik/Psychotherapie3,0 %55
  • Allgemeine Psychiatrie1,2 %22
  • Übrige 9 Abteilungen2,2 %39
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %7
  • Urologie0,39 %7
  • Kinderchirurgie0,33 %6
  • Innere Medizin0,28 %5
  • Neonatologie0,28 %5
  • Intensivmedizin0,22 %4
  • Kinderkardiologie0,17 %3
  • Chirurgie0,055 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,055 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F98.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Anarthria syllabaris
Primärschlüssel
Balbuties
Primärschlüssel
Diskretes Stammeln
Primärschlüssel
Dysarthria syllabaris
Primärschlüssel
Entwicklungsstottern
Primärschlüssel
Psellismus
Primärschlüssel
Psychogenes Stammeln
Primärschlüssel
Psychogenes Stottern
Primärschlüssel
Silbenstolpern
Primärschlüssel
Stammeln
Primärschlüssel
Stottern
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Stottern [Stammeln]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte