DRGSystemDeutschland

R47.-Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Autismus F84.0-F84.1

Poltern F98.6

Stottern [Stammeln] F98.5

Umschriebene entwicklungsbedingte Störungen des Sprechens und der Sprache F80.-

Subkodes3

R47.0Dysphasie und Aphasie
R47.1Dysarthrie und AnarthrieSEG4-KDE:611
R47.8Sonstige und nicht näher bezeichnete Sprech- und Sprachstörungen

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter R47.-.

Rang 562 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,020 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3623131,0 %3,0
5 bis unter 10 Jahre261880,73 %2,0
10 bis unter 15 Jahre4321221,2 %1,9
15 bis unter 18 Jahre3314190,93 %4,5
18 bis unter 20 Jahre161060,45 %2,4
20 bis unter 25 Jahre5128231,4 %3,7
25 bis unter 30 Jahre4723241,3 %4,7
30 bis unter 35 Jahre8241412,3 %5,0
35 bis unter 40 Jahre11748693,3 %5,6
40 bis unter 45 Jahre11853653,3 %6,4
45 bis unter 50 Jahre12653733,5 %4,9
50 bis unter 55 Jahre18489955,2 %6,5
55 bis unter 60 Jahre2411121296,8 %6,2
60 bis unter 65 Jahre2861401468,0 %5,7
65 bis unter 70 Jahre3331601739,4 %5,4
70 bis unter 75 Jahre35617817810 %5,1
75 bis unter 80 Jahre37416920511 %4,8
80 bis unter 85 Jahre53721032715 %5,2
85 bis unter 90 Jahre38814824011 %5,2
90 bis unter 95 Jahre134311033,8 %4,4
ab 95 Jahren328240,90 %3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (50 bis unter 55 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

3.734 Fälle

Überwiegend Neurologie (70 %)

  • Neurologie70 %2.618
  • Innere Medizin19 %727
  • Pädiatrie3,2 %121
  • Kardiologie1,8 %66
  • Geriatrie1,3 %47
  • Übrige 17 Abteilungen4,2 %155
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,91 %34
  • Gastroenterologie0,67 %25
  • Neurochirurgie0,62 %23
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %22
  • Nephrologie0,29 %11
  • Chirurgie0,21 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,19 %7
  • Pneumologie0,13 %5
  • Orthopädie0,11 %4
  • Unfallchirurgie0,11 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,080 %3
  • Dermatologie0,054 %2
  • Urologie0,054 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,054 %2
  • Gefäßchirurgie0,027 %1
  • Kinderkardiologie0,027 %1
  • Strahlenheilkunde0,027 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte