DRGSystemDeutschland

Q26.9Angeborene Fehlbildung einer großen Vene, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Schwere angeborene Herzfehler (5 < Jahre < 18) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Anomalie der V. cava (inferior) (superior) o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 6628 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 20, der Frauen ab etwa 13 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–9,6
1 bis unter 5 Jahre10120 %4,4
5 bis unter 10 Jahre000–13,5
10 bis unter 15 Jahre10120 %–
15 bis unter 18 Jahre000–2,0
18 bis unter 20 Jahre11020 %–
20 bis unter 25 Jahre000–6,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre11020 %–
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000–4,3
50 bis unter 55 Jahre000–64,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre10120 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

448 Fälle

Vor allem Kinderkardiologie und Pädiatrie (44 % und 18 %)

  • Kinderkardiologie44 %196
  • Pädiatrie18 %81
  • Herzchirurgie12 %54
  • Neonatologie6,0 %27
  • Innere Medizin4,9 %22
  • Übrige 11 Abteilungen15 %68
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,5 %20
  • Kardiologie3,8 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,6 %7
  • Kinderchirurgie1,3 %6
  • Gefäßchirurgie1,1 %5
  • Chirurgie0,89 %4
  • Gastroenterologie0,67 %3
  • Geburtshilfe0,67 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,22 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,22 %1
  • Pneumologie0,22 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q26.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Angeborene Deformität der Vena cava inferior
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.995499
Angeborene Deformität der Vena cava superior
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.995498
Angeborene Deformität großer Venen
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.9363189
Angeborene Fehlbildung großer Venen
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.9363189
Anomalie der Vena cava inferior
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.995499
Anomalie der Vena cava superior
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.995498
Anomalie großer Venen
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.9363189
Kongenitale Anomalie der unteren Hohlvene
PrimärschlüsselPrimär†:Q26.995499

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

363189
Großen Venen, kongenitale Anomalie derGruppe
95499
Vena cava inferior, kongenitale Anomalie derGruppeKongenitale Anomalie der unteren Hohlvene
95498
Vena cava superior, kongenitale Anomalie derGruppeKongenitale Anomalie der oberen Hohlvene

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildung einer großen Vene, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte