K76.- Sonstige Krankheiten der Leber

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Alkoholische Leberkrankheit K70.-

Amyloide Degeneration der Leber E85.-

Hepatomegalie o.n.A. R16.0

Lebervenenthrombose I82.0

Pfortaderthrombose I81

Toxische Leberkrankheit K71.-

▸ noch 1 Angaben
Exklusive:

Zystische Leberkrankheit (angeboren) Q44.6

Regeln außerhalb des Katalogs1

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

K76.0 Fettleber [fettige Degeneration], anderenorts nicht klassifiziert1 – 124CCL:2’26Morbi-RSA’26⚖ 2
K76.1 Chronische StauungsleberCCL:2’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.2 Zentrale hämorrhagische LebernekroseCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.3 LeberinfarktCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.4 Peliosis hepatisCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.5 Veno-okklusive LeberkrankheitCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.6 Portale HypertonieCCL:2’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.7 Hepatorenales SyndromCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 10’25
K76.8 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten der LeberCCL:2’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K76.9 Leberkrankheit, nicht näher bezeichnetCCL:2’26Morbi-RSA’26⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

8.401 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 52 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter K76.-.

Rang 347 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,047 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2919100,35 %11,7
1 bis unter 5 Jahre3821170,45 %4,2
5 bis unter 10 Jahre7335380,87 %3,7
10 bis unter 15 Jahre10955541,3 %2,7
15 bis unter 18 Jahre10861471,3 %2,8
18 bis unter 20 Jahre5024260,60 %3,1
20 bis unter 25 Jahre17692842,1 %3,4
25 bis unter 30 Jahre2151081072,6 %3,4
30 bis unter 35 Jahre2251121132,7 %3,6
35 bis unter 40 Jahre3231561673,8 %4,4
40 bis unter 45 Jahre4011822194,8 %4,9
45 bis unter 50 Jahre4461752715,3 %5,0
50 bis unter 55 Jahre6052423637,2 %5,0
55 bis unter 60 Jahre89836653211 %6,0
60 bis unter 65 Jahre1.02547055512 %6,0
65 bis unter 70 Jahre91136854311 %6,7
70 bis unter 75 Jahre85540545010 %7,0
75 bis unter 80 Jahre6632773867,9 %7,5
80 bis unter 85 Jahre6742684068,0 %7,8
85 bis unter 90 Jahre4572022555,4 %8,6
90 bis unter 95 Jahre10544611,2 %8,8
ab 95 Jahren152130,18 %9,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,7 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 8,8 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

8.283 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (52 % und 20 %)

  • Innere Medizin52 %4.338
  • Gastroenterologie20 %1.628
  • Chirurgie19 %1.539
  • Pädiatrie4,1 %340
  • Nephrologie0,77 %64
  • Übrige 21 Abteilungen4,5 %374
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,77 %64
  • Kardiologie0,72 %60
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %59
  • Intensivmedizin0,63 %52
  • Geriatrie0,52 %43
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %24
  • Pneumologie0,14 %12
  • Urologie0,12 %10
  • Kinderchirurgie0,085 %7
  • Neurologie0,085 %7
  • Unfallchirurgie0,085 %7
  • Gefäßchirurgie0,072 %6
  • Strahlenheilkunde0,072 %6
  • Endokrinologie0,048 %4
  • Rheumatologie0,036 %3
  • Dermatologie0,024 %2
  • Geburtshilfe0,024 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,024 %2
  • Kinderkardiologie0,024 %2
  • Neonatologie0,012 %1
  • Thoraxchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten der Leber

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte