DRGSystemDeutschland

K22.81Ösophagusblutung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Gastrointestinale Varizen und Ösophagusblutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
DKR:1105d
  • 1105d Gastrointestinale Blutung

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist K22.81 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu K22.8 mit allen Subkodes.

Rang 824 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,018 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4220,12 %–
1 bis unter 5 Jahre7340,22 %6,2
5 bis unter 10 Jahre8530,25 %21,6
10 bis unter 15 Jahre5140,16 %1,8
15 bis unter 18 Jahre10550,31 %4,0
18 bis unter 20 Jahre11920,34 %2,4
20 bis unter 25 Jahre292090,90 %1,8
25 bis unter 30 Jahre5335181,6 %2,0
30 bis unter 35 Jahre6444202,0 %3,4
35 bis unter 40 Jahre8657292,7 %3,7
40 bis unter 45 Jahre9457372,9 %4,9
45 bis unter 50 Jahre13386474,1 %4,9
50 bis unter 55 Jahre172114585,3 %4,7
55 bis unter 60 Jahre227145827,0 %4,5
60 bis unter 65 Jahre278180988,6 %6,1
65 bis unter 70 Jahre275187888,5 %7,8
70 bis unter 75 Jahre33520113410 %5,9
75 bis unter 80 Jahre33220013210 %6,4
80 bis unter 85 Jahre46825021815 %6,9
85 bis unter 90 Jahre41117223913 %6,8
90 bis unter 95 Jahre175581175,4 %6,1
ab 95 Jahren4510351,4 %6,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,4 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 7,8 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

37.649 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %23.309
  • Gastroenterologie24 %8.931
  • Chirurgie5,3 %1.989
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,4 %1.285
  • Pädiatrie1,6 %586
  • Übrige 24 Abteilungen4,1 %1.549
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,1 %411
  • Geriatrie0,59 %222
  • Intensivmedizin0,50 %188
  • Kardiologie0,45 %171
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %143
  • Pneumologie0,13 %48
  • Neurologie0,12 %47
  • Nephrologie0,096 %36
  • Strahlenheilkunde0,066 %25
  • Thoraxchirurgie0,037 %14
  • Unfallchirurgie0,035 %13
  • Endokrinologie0,032 %12
  • Rheumatologie0,029 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,024 %9
  • Neurochirurgie0,019 %7
  • Orthopädie0,016 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Urologie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Ösophagusblutung
PrimärschlüsselPrimär†:K22.81
Ösophagushämorrhagie
PrimärschlüsselPrimär†:K22.81
Speiseröhrenblutung
PrimärschlüsselPrimär†:K22.81
Refluxösophagitis mit Ösophagusblutung
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:K21.0Primär²†:K22.81

Änderungen1

2019Neu
Ösophagusblutung
übergeleitet aus K22.88

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte