DRGSystemDeutschland

K22.6Mallory-Weiss-Syndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Fremdkörper im Mund, Ösophagus, Magen / Meläna / Candida-Ösophagitis / Mallory-Weiss-Syndrom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Schleimhautrisse in der Kardiaregion mit Hämorrhagie

Diagnosehäufigkeit

Rang 711 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,023 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,0
1 bis unter 5 Jahre8260,20 %1,8
5 bis unter 10 Jahre9630,22 %2,0
10 bis unter 15 Jahre3030,074 %1,6
15 bis unter 18 Jahre161150,40 %1,7
18 bis unter 20 Jahre5442121,3 %1,7
20 bis unter 25 Jahre174123514,3 %2,0
25 bis unter 30 Jahre178146324,4 %1,8
30 bis unter 35 Jahre173137364,3 %2,2
35 bis unter 40 Jahre205163425,1 %3,1
40 bis unter 45 Jahre207161465,1 %4,2
45 bis unter 50 Jahre167121464,1 %4,8
50 bis unter 55 Jahre209145645,2 %4,8
55 bis unter 60 Jahre228166625,6 %5,3
60 bis unter 65 Jahre281182996,9 %5,2
65 bis unter 70 Jahre307209987,6 %6,0
70 bis unter 75 Jahre3582101488,9 %6,4
75 bis unter 80 Jahre3171931247,8 %5,8
80 bis unter 85 Jahre46224721511 %6,5
85 bis unter 90 Jahre45619426211 %6,8
90 bis unter 95 Jahre175671084,3 %6,1
ab 95 Jahren5715421,4 %4,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,7 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 6,8 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

37.649 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %23.309
  • Gastroenterologie24 %8.931
  • Chirurgie5,3 %1.989
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,4 %1.285
  • Pädiatrie1,6 %586
  • Übrige 24 Abteilungen4,1 %1.549
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,1 %411
  • Geriatrie0,59 %222
  • Intensivmedizin0,50 %188
  • Kardiologie0,45 %171
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %143
  • Pneumologie0,13 %48
  • Neurologie0,12 %47
  • Nephrologie0,096 %36
  • Strahlenheilkunde0,066 %25
  • Thoraxchirurgie0,037 %14
  • Unfallchirurgie0,035 %13
  • Endokrinologie0,032 %12
  • Rheumatologie0,029 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,024 %9
  • Neurochirurgie0,019 %7
  • Orthopädie0,016 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Urologie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Boerhaave-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6
Magenschleimhautriss
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6
Mallory-Weiss-Läsion
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6
Mallory-Weiss-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6
Schleimhautriss der Kardiaregion mit Blutung
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6
Schleimhautriss der Kardiaregion mit Hämorrhagie
PrimärschlüsselPrimär†:K22.6

Änderungen

2010Bestand
Mallory-Weiss-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte