NYHA-Stadium III
-Anmerkung: Erläuterungen, die mit den entsprechenden Abschnitten aus dem Regelwerk für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II) identisch sind, sind am Ende mit „(WHO)“ gekennzeichnet.
Steht eine Herzkrankheit in kausalem Zusammenhang zur Hypertonie, so ist ein Kode für die Herzkrankheit (z.B. aus I50.− Herzinsuffizienz oder I51.− Komplikationen einer Herzkrankheit und ungenau beschriebene Herzkrankheit) gefolgt von I11.− Hypertensive Herzkrankheit anzugeben.
In Fällen, bei denen sowohl eine hypertensive Herzkrankheit (I11.–) als auch eine hypertensive Nierenkrankheit (I12.–) vorliegt, ist ein Kode für die Herzkrankheit (z.B. aus I50.– Herzinsuffizienz) und für die Nierenkrankheit (z.B. aus N18.
Aufnahme wegen einer dekompensierten Linksherzinsuffizienz. Die Diagnostik ergibt eine bisher nicht bekannte Kardiomyopathie. Was ist die Hauptdiagnose, Kardiomyopathie oder Linksherzinsuffizienz? Ist zusätzlich eine Nebendiagnose zu kodieren?
Die Aufnahme erfolgte wegen eines akuten Nierenversagens nach Kontrastmittelgabe im Rahmen einer Computertomographie des Thorax. Vorbekannt ist eine Herzinsuffizienz NYHA III bei bekannter dilatativer Kardiomyopathie (DCM). Diesbezüglich erfolgte die Fortsetzung der medikamentösen konservativen Therapie.
Verschlüsselung einer Stauungspneumonie in Verbindung mit Herzinsuffizienz
1. Kodierrichtlinien und Fallpauschalen-Katalog, als Normenverträge für die Krankenhausvergütung vereinbart, sind streng nach Wortlaut und Normsystematik unter Achtung des Spezialitätsgrundsatzes auszulegen. 2. Der Fallpauschalen-Katalog legt die Vergütungshöhe für Diagnosis Related Group-Tatbestände fest. Die vereinbarten automatisierten Ermittlungsprogramme (Grouper) umschreiben mit Blick auf die möglichen Eingaben aufgrund komplexer Rechenprozesse in Algorithmen die Diagnosis Related Group-Tatbestände. 3.
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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
314.833 Fälle · 50 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 63 % Innere Medizin’24
Die Statistik weist I50.13 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu I50.1 mit allen Subkodes.
Rang 2 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 1,8 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 82 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 124 | 49 | 75 | 0,039 % | 8,6 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 54 | 13 | 41 | 0,017 % | 9,9 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 44 | 19 | 25 | 0,014 % | 10,9 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 29 | 13 | 16 | 0,009 % | 6,5 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 42 | 34 | 8 | 0,013 % | 8,8 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 33 | 25 | 8 | 0,010 % | 11,0 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 144 | 110 | 34 | 0,046 % | 8,0 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 229 | 155 | 74 | 0,073 % | 11,2 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 466 | 312 | 154 | 0,15 % | 7,2 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 1.002 | 662 | 340 | 0,32 % | 8,4 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 1.577 | 1.183 | 394 | 0,50 % | 7,9 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 2.460 | 1.809 | 651 | 0,78 % | 8,2 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 4.545 | 3.329 | 1.216 | 1,4 % | 8,3 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 8.828 | 6.492 | 2.336 | 2,8 % | 8,5 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 14.882 | 10.452 | 4.430 | 4,7 % | 8,9 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 21.353 | 13.805 | 7.548 | 6,8 % | 9,4 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 31.977 | 19.068 | 12.909 | 10 % | 9,4 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 39.038 | 21.090 | 17.948 | 12 % | 9,6 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 67.560 | 32.919 | 34.641 | 21 % | 9,7 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 76.583 | 32.367 | 44.216 | 24 % | 9,7 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 34.674 | 12.321 | 22.353 | 11 % | 9,2 |
| ab 95 Jahren | 9.189 | 2.500 | 6.689 | 2,9 % | 8,5 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Überwiegend Innere Medizin (63 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I50.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte