DRGSystemDeutschland

H91.-Sonstiger Hörverlust

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
DKR:0801p
  • 0801p Schwerhörigkeit und Taubheit
Exklusive:

Abnorme Hörempfindung H93.2

Hörverlust, verschlüsselt unter H90.-

Lärmschwerhörigkeit H83.3

Psychogene Schwerhörigkeit oder Taubheit F44.6

Transitorische ischämische Schwerhörigkeit oder Taubheit H93.0

Zeruminalpfropf H61.2

Subkodes6

H91.0Ototoxischer HörverlustChronischeMorbi-RSA25
H91.1PresbyakusisChronischeMorbi-RSA25
H91.2Idiopathischer HörsturzMorbi-RSA25
H91.3Taubstummheit, anderenorts nicht klassifiziertChronischeMorbi-RSA25
H91.8Sonstiger näher bezeichneter HörverlustChronischeMorbi-RSA25
H91.9Hörverlust, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter H91.-.

Rang 317 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,054 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7035350,72 %2,2
1 bis unter 5 Jahre4262471794,4 %3,0
5 bis unter 10 Jahre3891782114,0 %2,0
10 bis unter 15 Jahre198113852,0 %2,8
15 bis unter 18 Jahre10854541,1 %3,6
18 bis unter 20 Jahre7729480,79 %3,0
20 bis unter 25 Jahre232871452,4 %3,2
25 bis unter 30 Jahre2631181452,7 %3,2
30 bis unter 35 Jahre4121872254,2 %3,4
35 bis unter 40 Jahre4762122644,9 %3,5
40 bis unter 45 Jahre5272402875,4 %3,5
45 bis unter 50 Jahre5322652675,5 %3,7
50 bis unter 55 Jahre6663203466,8 %3,6
55 bis unter 60 Jahre97649048610 %3,5
60 bis unter 65 Jahre1.08653455211 %3,6
65 bis unter 70 Jahre9254534729,5 %3,8
70 bis unter 75 Jahre8724873859,0 %3,8
75 bis unter 80 Jahre6443512936,6 %3,9
80 bis unter 85 Jahre5572782795,7 %4,1
85 bis unter 90 Jahre2531171362,6 %4,3
90 bis unter 95 Jahre3819190,39 %4,2
ab 95 Jahren5140,051 %3,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 4,3 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

11.542 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (96 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde96 %11.087
  • Neurologie1,3 %154
  • Innere Medizin1,2 %136
  • Pädiatrie0,81 %93
  • Kardiologie0,11 %13
  • Übrige 19 Abteilungen0,51 %59
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,087 %10
  • Intensivmedizin0,069 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,061 %7
  • Gastroenterologie0,052 %6
  • Kinderkardiologie0,052 %6
  • Kinderchirurgie0,035 %4
  • Chirurgie0,026 %3
  • Orthopädie0,026 %3
  • Augenheilkunde0,017 %2
  • Dermatologie0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Geriatrie0,009 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,009 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %1
  • Neonatologie0,009 %1
  • Nephrologie0,009 %1
  • Nuklearmedizin0,009 %1
  • Unfallchirurgie0,009 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger Hörverlust

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte