DRGSystemDeutschland

H93.2Sonstige abnorme Hörempfindungen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Andere Hals-Nasen-Ohren-ErkrankungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Diplakusis

Hyperakusis

Recruitment [Lautheitsausgleich]

Zeitweilige Hörschwellenverschiebung

Exklusive:

Akustische Halluzinationen R44.0

Diagnosehäufigkeit

Rang 4072 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 6, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr117412 %2,0
1 bis unter 5 Jahre2517827 %1,7
5 bis unter 10 Jahre7437,7 %1,7
10 bis unter 15 Jahre7257,7 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1101,1 %1,3
18 bis unter 20 Jahre1101,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre2112,2 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3123,3 %
30 bis unter 35 Jahre1101,1 %4,0
35 bis unter 40 Jahre2022,2 %2,0
40 bis unter 45 Jahre3033,3 %2,5
45 bis unter 50 Jahre2022,2 %13,6
50 bis unter 55 Jahre3033,3 %10,6
55 bis unter 60 Jahre7347,7 %22,8
60 bis unter 65 Jahre2022,2 %36,5
65 bis unter 70 Jahre4404,4 %27,5
70 bis unter 75 Jahre5505,5 %35,0
75 bis unter 80 Jahre1101,1 %5,5
80 bis unter 85 Jahre1101,1 %
85 bis unter 90 Jahre3123,3 %1,5
90 bis unter 95 Jahre0001,0
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

1.597 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Neurologie (60 % und 22 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde60 %952
  • Neurologie22 %352
  • Innere Medizin9,0 %144
  • Geburtshilfe2,6 %41
  • Pädiatrie2,1 %33
  • Übrige 16 Abteilungen4,7 %75
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie1,4 %23
  • Orthopädie0,88 %14
  • Kardiologie0,56 %9
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,38 %6
  • Intensivmedizin0,31 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %4
  • Gastroenterologie0,19 %3
  • Geriatrie0,13 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,13 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,063 %1
  • Chirurgie0,063 %1
  • Endokrinologie0,063 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,063 %1
  • Nephrologie0,063 %1
  • Unfallchirurgie0,063 %1
  • Urologie0,063 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H93.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Abnorme akustische Empfindung a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Abnorme Hörempfindung
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Akustisches Recruitment
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Diplakusis
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Dysakusis
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Hörstörung
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Hyperakusis
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Lärmempfindlichkeit des Gehörs
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Lärmüberempfindlichkeit
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Lautheitsausgleich
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Recruitment
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Störung der akustischen Diskrimination
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Subjektive Hörstörung
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2
Zeitweilige Hörschwellenverschiebung
PrimärschlüsselPrimär†:H93.2

Änderungen

2010Bestand
Sonstige abnorme Hörempfindungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte