H90.8 Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAFremdkörper im Hals-Nasen-Ohren-Trakt, Hörverlust und erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

195 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 90 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 3320 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 59, der Frauen ab etwa 52 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3031,5 %3,0
1 bis unter 5 Jahre10735,1 %2,9
5 bis unter 10 Jahre7433,6 %3,1
10 bis unter 15 Jahre6423,1 %3,2
15 bis unter 18 Jahre3211,5 %1,3
18 bis unter 20 Jahre3301,5 %4,0
20 bis unter 25 Jahre1100,51 %2,0
25 bis unter 30 Jahre4042,1 %2,0
30 bis unter 35 Jahre8444,1 %2,5
35 bis unter 40 Jahre13766,7 %3,0
40 bis unter 45 Jahre9364,6 %2,8
45 bis unter 50 Jahre12666,2 %3,0
50 bis unter 55 Jahre194159,7 %2,8
55 bis unter 60 Jahre2112911 %3,4
60 bis unter 65 Jahre28181014 %3,7
65 bis unter 70 Jahre171438,7 %3,1
70 bis unter 75 Jahre191279,7 %3,5
75 bis unter 80 Jahre4222,1 %4,8
80 bis unter 85 Jahre8624,1 %3,4
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

6.311 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (90 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde90 %5.666
  • Pädiatrie6,6 %416
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,5 %155
  • Geburtshilfe0,30 %19
  • Kinderchirurgie0,21 %13
  • Übrige 9 Abteilungen0,67 %42
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,16 %10
  • Kinderkardiologie0,14 %9
  • Neurologie0,13 %8
  • Intensivmedizin0,079 %5
  • Neurochirurgie0,063 %4
  • Neonatologie0,048 %3
  • Chirurgie0,016 %1
  • Dermatologie0,016 %1
  • Orthopädie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Kombinierte Innenohr- und Mittelohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Kombinierte Schwerhörigkeit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Kombinierte Taubheit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Nance-Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Schallleitungsschwerhörigkeit mit Innenohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schallleitungsschwerhörigkeit und neurosensorischer Hörverlust
Primärschlüssel
X-chromosomale gemischte Schwerhörigkeit mit Perilymphfistel
Primärschlüssel
X-chromosomale Schwerhörigkeit Typ 2
Primärschlüssel
X-chromosomales Stapes-Gusher-Syndrom
Primärschlüssel
Syndromale sensorineurale Schwerhörigkeit durch kombinierten Defekt der oxidativen Phosphorylierung
457223Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte