DRGSystemDeutschland

G83.6Zentrale faziale Parese

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Arteria-carotis-interna-, bilaterale und multiple Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien/ Diplegie der oberen Extremitäten, Monoplegie und andere Lähmungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:611
  • Nr. 611 Faziale Parese, Hemiparese, Dysarthrie, Schlaganfall
Inklusive:

Faziale Parese (Lähmung) (Schwäche) durch Läsion des oberen Motoneurons

Exklusive:

Fazialisparese (durch Läsion des unteren Motoneurons) G51.0

Diagnosehäufigkeit

Rang 3199 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,94 %–
1 bis unter 5 Jahre000–3,0
5 bis unter 10 Jahre4131,9 %–
10 bis unter 15 Jahre1010,47 %6,0
15 bis unter 18 Jahre2200,94 %3,3
18 bis unter 20 Jahre1010,47 %2,0
20 bis unter 25 Jahre3121,4 %2,5
25 bis unter 30 Jahre3211,4 %2,0
30 bis unter 35 Jahre9364,2 %3,3
35 bis unter 40 Jahre6512,8 %2,6
40 bis unter 45 Jahre12575,7 %2,3
45 bis unter 50 Jahre15787,1 %3,5
50 bis unter 55 Jahre12485,7 %6,0
55 bis unter 60 Jahre23121111 %3,2
60 bis unter 65 Jahre17898,0 %3,2
65 bis unter 70 Jahre171168,0 %6,2
70 bis unter 75 Jahre15787,1 %6,2
75 bis unter 80 Jahre14776,6 %3,8
80 bis unter 85 Jahre28101813 %5,8
85 bis unter 90 Jahre181088,5 %3,2
90 bis unter 95 Jahre10464,7 %3,3
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.673 Fälle

Überwiegend Neurologie (67 %)

  • Neurologie67 %2.450
  • Innere Medizin11 %387
  • Neurochirurgie6,1 %224
  • Orthopädie3,9 %143
  • Pädiatrie2,9 %107
  • Übrige 20 Abteilungen9,9 %362
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,7 %100
  • Geriatrie2,0 %75
  • Unfallchirurgie1,7 %63
  • Sonstige Fachabteilung0,87 %32
  • Kardiologie0,65 %24
  • Intensivmedizin0,57 %21
  • Plastische Chirurgie0,30 %11
  • Urologie0,19 %7
  • Gastroenterologie0,16 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,14 %5
  • Gefäßchirurgie0,11 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,082 %3
  • Nephrologie0,054 %2
  • Pneumologie0,054 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,054 %2
  • Dermatologie0,027 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %1
  • Geburtshilfe0,027 %1
  • Neonatologie0,027 %1
  • Rheumatologie0,027 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Faziale Lähmung durch Läsion des oberen Motoneurons
PrimärschlüsselPrimär†:G83.6
Faziale Parese durch Läsion des oberen Motoneurons
PrimärschlüsselPrimär†:G83.6
Faziale Schwäche durch Läsion des oberen Motoneurons
PrimärschlüsselPrimär†:G83.6
Zentrale faziale Parese
PrimärschlüsselPrimär†:G83.6
Zentrale Fazialisparese
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:G83.6

Änderungen1

2019Neu
Zentrale faziale Parese
übergeleitet aus G83.8

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte