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G80-G83Zerebrale Lähmung und sonstige Lähmungssyndrome

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):

Subkodes4

G80.-Infantile ZerebralpareseSEG4-KDE:76
G81.-Hemiparese und Hemiplegie
G82.-Paraparese und Paraplegie, Tetraparese und TetraplegieDKR:0603h,1910t
G83.-Sonstige Lähmungssyndrome

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter G80-G83.

Rang 141 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,084 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr7342310,48 %15,4
1 bis unter 5 Jahre4883101783,2 %13,0
5 bis unter 10 Jahre5773632143,8 %13,9
10 bis unter 15 Jahre5022882143,3 %14,5
15 bis unter 18 Jahre3621871752,4 %14,8
18 bis unter 20 Jahre2211031181,5 %10,3
20 bis unter 25 Jahre5862902963,9 %10,3
25 bis unter 30 Jahre5002272733,3 %10,3
30 bis unter 35 Jahre5742553193,8 %9,8
35 bis unter 40 Jahre6983273714,6 %9,5
40 bis unter 45 Jahre7003533474,6 %10,6
45 bis unter 50 Jahre7123653474,7 %12,8
50 bis unter 55 Jahre8504314195,6 %13,7
55 bis unter 60 Jahre1.2267025248,1 %16,4
60 bis unter 65 Jahre1.3998385619,2 %16,6
65 bis unter 70 Jahre1.4007916099,2 %18,7
70 bis unter 75 Jahre1.3457436028,9 %18,4
75 bis unter 80 Jahre1.0595894707,0 %18,3
80 bis unter 85 Jahre1.0455335126,9 %16,6
85 bis unter 90 Jahre6423033394,2 %15,4
90 bis unter 95 Jahre167611061,1 %10,7
ab 95 Jahren285230,18 %11,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,5 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 18,7 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

15.283 Fälle

Vor allem Neurologie und Orthopädie (52 % und 12 %)

  • Neurologie52 %7.915
  • Orthopädie12 %1.773
  • Pädiatrie8,6 %1.308
  • Innere Medizin7,7 %1.178
  • Neurochirurgie6,1 %928
  • Übrige 27 Abteilungen14 %2.181
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung5,5 %833
  • Chirurgie3,4 %519
  • Geriatrie1,8 %270
  • Unfallchirurgie1,5 %232
  • Intensivmedizin0,47 %72
  • Kinderchirurgie0,44 %68
  • Kardiologie0,34 %52
  • Gastroenterologie0,17 %26
  • Pneumologie0,12 %18
  • Plastische Chirurgie0,11 %17
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,092 %14
  • Urologie0,085 %13
  • Nephrologie0,065 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,039 %6
  • Dermatologie0,026 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,026 %4
  • Gefäßchirurgie0,026 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,020 %3
  • Strahlenheilkunde0,020 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,020 %3
  • Geburtshilfe0,013 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,013 %2
  • Rheumatologie0,013 %2
  • Augenheilkunde0,007 %1
  • Endokrinologie0,007 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,007 %1
  • Neonatologie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter G80-G83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Zerebrale Lähmung und sonstige Lähmungssyndrome

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte