DRGSystemDeutschland

G82.43Spastische Tetraparese und Tetraplegie: Chronische inkomplette Querschnittlähmung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Inkomplette Quadriplegie / Arterielle Kompressionssyndrome des Rückenmarks — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist G82.43 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G82.4 mit allen Subkodes.

Rang 1272 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–34,3
1 bis unter 5 Jahre211651,3 %29,0
5 bis unter 10 Jahre342592,1 %13,6
10 bis unter 15 Jahre2716111,7 %19,7
15 bis unter 18 Jahre3222102,0 %29,8
18 bis unter 20 Jahre231671,4 %12,5
20 bis unter 25 Jahre8263195,0 %33,2
25 bis unter 30 Jahre4428162,7 %18,7
30 bis unter 35 Jahre6339243,9 %29,6
35 bis unter 40 Jahre10673336,5 %14,2
40 bis unter 45 Jahre12877517,9 %16,4
45 bis unter 50 Jahre10770376,6 %21,6
50 bis unter 55 Jahre12886427,9 %20,8
55 bis unter 60 Jahre1931306312 %22,6
60 bis unter 65 Jahre2201576314 %23,0
65 bis unter 70 Jahre15697599,6 %18,8
70 bis unter 75 Jahre11278346,9 %28,2
75 bis unter 80 Jahre7447274,6 %26,6
80 bis unter 85 Jahre5026243,1 %25,5
85 bis unter 90 Jahre2312111,4 %29,8
90 bis unter 95 Jahre2020,12 %51,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 14,2 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 33,2 Tagen (20 bis unter 25 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

6.300 Fälle

Vor allem Neurologie und Orthopädie (45 % und 22 %)

  • Neurologie45 %2.852
  • Orthopädie22 %1.408
  • Sonstige Fachabteilung12 %758
  • Neurochirurgie8,1 %508
  • Innere Medizin3,3 %211
  • Übrige 21 Abteilungen8,9 %563
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie2,5 %159
  • Pädiatrie2,3 %145
  • Chirurgie1,6 %99
  • Geriatrie0,86 %54
  • Intensivmedizin0,57 %36
  • Gastroenterologie0,16 %10
  • Pneumologie0,16 %10
  • Kardiologie0,14 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,11 %7
  • Kinderchirurgie0,11 %7
  • Nephrologie0,095 %6
  • Urologie0,095 %6
  • Plastische Chirurgie0,079 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %2
  • Strahlenheilkunde0,032 %2
  • Dermatologie0,016 %1
  • Endokrinologie0,016 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,016 %1
  • Geburtshilfe0,016 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,016 %1
  • Rheumatologie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G82.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Spastische Tetraparese
PrimärschlüsselPrimär†:G82.43
Spastische Tetraparese mit chronischer inkompletter Querschnittlähmung
PrimärschlüsselPrimär†:G82.43

Änderungen

2010Bestand
Spastische Tetraparese und Tetraplegie: Chronische inkomplette Querschnittlähmung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte