DRGSystemDeutschland

F98.8-Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige oder n.n.bez. Entwicklungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

F98.80Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität mit Beginn in der Kindheit und JugendMorbi-RSA’25
F98.88Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2931 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 11 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,36 %3,2
1 bis unter 5 Jahre218137,7 %6,8
5 bis unter 10 Jahre90543633 %13,1
10 bis unter 15 Jahre87454232 %26,9
15 bis unter 18 Jahre31181311 %43,7
18 bis unter 20 Jahre9453,3 %32,7
20 bis unter 25 Jahre10733,6 %15,3
25 bis unter 30 Jahre4401,5 %17,2
30 bis unter 35 Jahre3211,1 %6,3
35 bis unter 40 Jahre8352,9 %–
40 bis unter 45 Jahre2110,73 %24,6
45 bis unter 50 Jahre000–2,0
50 bis unter 55 Jahre1100,36 %14,0
55 bis unter 60 Jahre2200,73 %13,0
60 bis unter 65 Jahre3121,1 %3,5
65 bis unter 70 Jahre1010,36 %–
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1100,36 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.807 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (62 %)

  • Pädiatrie62 %1.121
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie18 %326
  • Neurologie14 %244
  • Psychosomatik/Psychotherapie3,0 %55
  • Allgemeine Psychiatrie1,2 %22
  • Übrige 9 Abteilungen2,2 %39
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %7
  • Urologie0,39 %7
  • Kinderchirurgie0,33 %6
  • Innere Medizin0,28 %5
  • Neonatologie0,28 %5
  • Intensivmedizin0,22 %4
  • Kinderkardiologie0,17 %3
  • Chirurgie0,055 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,055 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F98.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2019Untergliedert
Inhalte übergeleitet in F98.80F98.88
2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte