DRGSystemDeutschland

F83Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
EntwicklungsstörungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Definition:

Dies ist eine Restkategorie für Störungen, bei denen eine gewisse Mischung von umschriebenen Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache, schulischer Fertigkeiten und motorischer Funktionen vorliegt, von denen jedoch keine so dominiert, dass sie eine Hauptdiagnose rechtfertigt. Diese Mischkategorie soll nur dann verwendet werden, wenn weitgehende Überschneidungen mit allen diesen umschriebenen Entwicklungsstörungen vorliegen. Meist sind die Störungen mit einem gewissen Grad an allgemeiner Beeinträchtigung kognitiver Funktionen verbunden. Sie ist also dann zu verwenden, wenn Funktionsstörungen vorliegen, welche die Kriterien von zwei oder mehr Kategorien von F80.-, F81.- und F82 erfüllen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 627 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3824141,4 %5,3
1 bis unter 5 Jahre1.30585145448 %7,3
5 bis unter 10 Jahre1.05871534339 %8,9
10 bis unter 15 Jahre200118827,3 %12,2
15 bis unter 18 Jahre8349343,0 %13,9
18 bis unter 20 Jahre13670,48 %15,8
20 bis unter 25 Jahre13670,48 %17,6
25 bis unter 30 Jahre7250,26 %13,3
30 bis unter 35 Jahre4220,15 %16,7
35 bis unter 40 Jahre000
40 bis unter 45 Jahre1100,037 %11,0
45 bis unter 50 Jahre000
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre000
60 bis unter 65 Jahre000
65 bis unter 70 Jahre000
70 bis unter 75 Jahre000
75 bis unter 80 Jahre000
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,3 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 13,9 Tagen (15 bis unter 18 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

2.723 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (86 %)

  • Pädiatrie86 %2.351
  • Neurologie11 %305
  • Innere Medizin1,0 %28
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,62 %17
  • Kinderchirurgie0,26 %7
  • Übrige 5 Abteilungen0,55 %15
▸ Übrige einzeln
  • Allgemeine Psychiatrie0,22 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %3
  • Intensivmedizin0,073 %2
  • Neonatologie0,073 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,073 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Entwicklungsrückstand, Mischform
PrimärschlüsselPrimär†:F83
Entwicklungsstörung, Mischform
PrimärschlüsselPrimär†:F83
Kombinierte Entwicklungsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F83
Psychomotorische Retardierung
PrimärschlüsselPrimär†:F83
SYNGAP1-assoziierte Entwicklungsverzögerung mit epileptischer Enzephalopathie
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:F83Primär²†:G40.4544254

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

544254
SYNGAP1-assoziierte Entwicklungsverzögerung mit epileptischer EnzephalopathieSYNGAP1-abhängige DEE

Änderungen

2010Bestand
Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte