Es handelt sich um eine Störung, deren Hauptmerkmal in einer umschriebenen und bedeutsamen Beeinträchtigung der Entwicklung von Rechtschreibfertigkeiten besteht, ohne Vorgeschichte einer Lesestörung. Sie ist nicht allein durch ein zu niedriges Intelligenzalter, durch Visusprobleme oder unangemessene Beschulung erklärbar. Die Fähigkeiten, mündlich zu buchstabieren und Wörter korrekt zu schreiben, sind beide betroffen.
Umschriebene Verzögerung der Rechtschreibfähigkeit (ohne Lesestörung)
Agraphie o.n.A. R48.8
Rechtschreibschwierigkeiten: durch inadäquaten Unterricht Z55
Rechtschreibschwierigkeiten: mit Lesestörung F81.0
Rang 6892 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 8, der Frauen ab etwa 13 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 1 | 1 | 0 | 33 % |
| 10 bis unter 15 Jahre | 2 | 0 | 2 | 67 % |
| 15 bis unter 18 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 18 bis unter 20 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 20 bis unter 25 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 25 bis unter 30 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 30 bis unter 35 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 35 bis unter 40 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 40 bis unter 45 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 45 bis unter 50 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 50 bis unter 55 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 55 bis unter 60 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 60 bis unter 65 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 65 bis unter 70 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 70 bis unter 75 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 75 bis unter 80 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 80 bis unter 85 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 85 bis unter 90 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| 90 bis unter 95 Jahre | 0 | 0 | 0 | – |
| ab 95 Jahren | 0 | 0 | 0 | – |
Überwiegend Pädiatrie (67 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F81.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte