Das Hauptmerkmal ist eine umschriebene und bedeutsame Beeinträchtigung in der Entwicklung der Lesefertigkeiten, die nicht allein durch das Entwicklungsalter, Visusprobleme oder unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Leseverständnis, die Fähigkeit, gelesene Worte wieder zu erkennen, vorzulesen und Leistungen, für welche Lesefähigkeit nötig ist, können sämtlich betroffen sein. Bei umschriebenen Lesestörungen sind Rechtschreibstörungen häufig und persistieren oft bis in die Adoleszenz, auch wenn einige Fortschritte im Lesen gemacht werden. Umschriebenen Entwicklungsstörungen des Lesens gehen Entwicklungsstörungen des Sprechens oder der Sprache voraus. Während der Schulzeit sind begleitende Störungen im emotionalen und Verhaltensbereich häufig.
Entwicklungsdyslexie
Umschriebene Lesestörung
"Leserückstand"
Alexie o.n.A. R48.0
Dyslexie o.n.A. R48.0
Leseverzögerung infolge emotionaler Störung F93.-
Rang 6086 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 10 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | 2,0 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 5 | 3 | 2 | 50 % | 1,8 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 4 | 2 | 2 | 40 % | 13,2 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 18 bis unter 20 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 20 bis unter 25 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 25 bis unter 30 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 30 bis unter 35 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 35 bis unter 40 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 40 bis unter 45 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 45 bis unter 50 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 50 bis unter 55 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 55 bis unter 60 Jahre | 1 | 1 | 0 | 10 % | – |
| 60 bis unter 65 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 65 bis unter 70 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 70 bis unter 75 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 75 bis unter 80 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 80 bis unter 85 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 85 bis unter 90 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 90 bis unter 95 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| ab 95 Jahren | 0 | 0 | 0 | – | – |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Überwiegend Pädiatrie (67 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F81.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte