F79.9 Nicht näher bezeichnete Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAIntelligenzminderung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

49 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 88 % Allgemeine Psychiatrie’22

Rang 4764 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 25, der Frauen ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre52310 %5,4
10 bis unter 15 Jahre4318,2 %24,0
15 bis unter 18 Jahre65112 %7,5
18 bis unter 20 Jahre1102,0 %2,0
20 bis unter 25 Jahre2114,1 %1,5
25 bis unter 30 Jahre3216,1 %1,7
30 bis unter 35 Jahre60612 %7,3
35 bis unter 40 Jahre3126,1 %3,7
40 bis unter 45 Jahre2024,1 %4,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre3216,1 %7,0
55 bis unter 60 Jahre2024,1 %2,0
60 bis unter 65 Jahre4228,2 %15,3
65 bis unter 70 Jahre53210 %15,6
70 bis unter 75 Jahre1102,0 %1,0
75 bis unter 80 Jahre1102,0 %3,0
80 bis unter 85 Jahre1012,0 %6,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

572 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (88 %)

  • Allgemeine Psychiatrie88 %506
  • Pädiatrie5,2 %30
  • Innere Medizin2,3 %13
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie1,9 %11
  • Neurologie1,9 %11
  • Übrige 1 Abteilungen0,17 %1
▸ Übrige einzeln
  • Augenheilkunde0,17 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis25

Amentia
Primärschlüssel
Amentielles Syndrom
Primärschlüssel
Angeborene Demenz
Primärschlüssel
Autosomal-dominante nicht-syndromale Intelligenzminderung
178469Primärschlüssel
Autosomal-rezessive nicht-syndromale Intelligenzminderung
88616Primärschlüssel
Beschränktheit
Primärschlüssel
Geistesschwäche - s.a. Intelligenzminderung
Primärschlüssel
Geistig zurückgebliebene Entwicklung
Primärschlüssel
Geistige Behinderung
Primärschlüssel
Geistige Entwicklungsstörung
Primärschlüssel
Geistige Retardierung
Primärschlüssel
Geistige Spätentwicklung
Primärschlüssel
Geistiger Defekt
Primärschlüssel
Geistiges Defizit
Primärschlüssel
Intelligenzmangel
Primärschlüssel
Intelligenzminderung
Primärschlüssel
▸ noch 9 Einträge
Intelligenzschwäche
Primärschlüssel
Kongenitale geistige Insuffizienz
Primärschlüssel
Mentale Retardierung
Primärschlüssel
Minderbegabung
Primärschlüssel
Oligophrenie
Primärschlüssel
Schwachsinn
Primärschlüssel
X-chromosomale nicht-syndromale Intelligenzminderung
777Primärschlüssel
Zerebrale Minderbelastbarkeit
Primärschlüssel
X-chromosomale Intelligenzminderung mit marfanoidem Habitus
776Zwei Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

178469
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-dominanteSubtypICD:F70.9F71.9F72.9+1’26
88616
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-rezessiveSubtypICD:F70.9F71.9F72.9+1’26AR-NSID · NS-ARID
777
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, X-chromosomaleSubtypICD:F70.9F71.9F72.9+1’26

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichnete Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte