F71.9 Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Sonstige oder n.n.bez. Entwicklungsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

35 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 91 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 5014 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 50, der Frauen ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1012,9 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2115,7 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1012,9 %1,0
18 bis unter 20 Jahre2205,7 %17,0
20 bis unter 25 Jahre43111 %38,5
25 bis unter 30 Jahre40411 %7,0
30 bis unter 35 Jahre1012,9 %39,8
35 bis unter 40 Jahre61517 %8,3
40 bis unter 45 Jahre2115,7 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2115,7 %98,0
50 bis unter 55 Jahre1102,9 %30,1
55 bis unter 60 Jahre2205,7 %2,0
60 bis unter 65 Jahre65117 %25,9
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1102,9 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.049 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (91 %)

  • Allgemeine Psychiatrie91 %1.871
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie5,6 %115
  • Pädiatrie2,0 %42
  • Neurologie0,78 %16
  • Innere Medizin0,15 %3
  • Übrige 2 Abteilungen0,098 %2
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Imbezillität
Primärschlüssel
IQ 35-49 [Mittelgradige Intelligenzminderung]
Primärschlüssel
Mäßige mentale Retardierung
Primärschlüssel
Mäßige Oligophrenie
Primärschlüssel
Mäßiger Schwachsinn
Primärschlüssel
Mittelgradige autosomal-dominante nicht-syndromale Intelligenzminderung
178469Primärschlüssel
Mittelgradige autosomal-rezessive nicht-syndromale Intelligenzminderung
88616Primärschlüssel
Mittelgradige geistige Behinderung
Primärschlüssel
Mittelgradige Intelligenzminderung
Primärschlüssel
Mittelgradige Oligophrenie
Primärschlüssel
Mittelgradige X-chromosomale nicht-syndromale Intelligenzminderung
777Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

178469
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-dominanteSubtypICD:F70.9F72.9F73.9+1’26
88616
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-rezessiveSubtypICD:F70.9F72.9F73.9+1’26AR-NSID · NS-ARID
777
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, X-chromosomaleSubtypICD:F70.9F72.9F73.9+1’26

Änderungen

2010Bestand
Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte