DRGSystemDeutschland

F71.9Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Sonstige oder n.n.bez. EntwicklungsstörungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 5014 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 50, der Frauen ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre1012,9 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2115,7 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1012,9 %1,0
18 bis unter 20 Jahre2205,7 %17,0
20 bis unter 25 Jahre43111 %38,5
25 bis unter 30 Jahre40411 %7,0
30 bis unter 35 Jahre1012,9 %39,8
35 bis unter 40 Jahre61517 %8,3
40 bis unter 45 Jahre2115,7 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2115,7 %98,0
50 bis unter 55 Jahre1102,9 %30,1
55 bis unter 60 Jahre2205,7 %2,0
60 bis unter 65 Jahre65117 %25,9
65 bis unter 70 Jahre000
70 bis unter 75 Jahre000
75 bis unter 80 Jahre1102,9 %
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

2.049 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (91 %)

  • Allgemeine Psychiatrie91 %1.871
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie5,6 %115
  • Pädiatrie2,0 %42
  • Neurologie0,78 %16
  • Innere Medizin0,15 %3
  • Übrige 2 Abteilungen0,098 %2
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Imbezillität
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
IQ 35-49 [Mittelgradige Intelligenzminderung]
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mäßige mentale Retardierung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mäßige Oligophrenie
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mäßiger Schwachsinn
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mittelgradige autosomal-dominante nicht-syndromale Intelligenzminderung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9178469
Mittelgradige autosomal-rezessive nicht-syndromale Intelligenzminderung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.988616
Mittelgradige geistige Behinderung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mittelgradige Intelligenzminderung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mittelgradige Oligophrenie
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9
Mittelgradige X-chromosomale nicht-syndromale Intelligenzminderung
PrimärschlüsselPrimär†:F71.9777

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

178469
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-dominanteSubtypF70.9+3
88616
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-rezessiveSubtypF70.9+3AR-NSID · NS-ARID
777
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, X-chromosomaleSubtypF70.9+3

Änderungen

2010Bestand
Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte