F60.31 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPersönlichkeitsstörungen, näher bez. nicht-psychotisch organische Störung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 weitere Quelle · zuletzt 02.04.2025 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

BSGBSG, Urteil vom 02.04.2025: Erhalt der räumlichen und funktionellen Anbindung an das Krankenhaus – Sicherstellung einer jederzeitigen Rückkehr – exklusive Freihaltung e …02.04.2025

1. Einer vollstationären Behandlung steht nicht grundsätzlich entgegen, dass ein Teil der Behandlung - etwa im Rahmen von Belastungserprobungen - außerhalb des Krankenhauses stattfindet, solange die enge räumliche und funktionelle Anbindung an das Krankenhaus während der gesamten Behandlung durchgehend erhalten bleibt. 2.

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

30.010 Fälle · 84 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 85 % Allgemeine Psychiatrie’23

Die Statistik weist F60.31 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu F60.3 mit allen Subkodes.

Rang 96 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,17 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 25 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3210,010 %14,7
10 bis unter 15 Jahre14391340,48 %46,9
15 bis unter 18 Jahre1.183431.1403,9 %31,3
18 bis unter 20 Jahre4.1334153.71814 %26,4
20 bis unter 25 Jahre9.1161.2987.81830 %27,7
25 bis unter 30 Jahre5.3449934.35118 %28,7
30 bis unter 35 Jahre3.5607192.84112 %28,0
35 bis unter 40 Jahre2.4824692.0138,3 %27,0
40 bis unter 45 Jahre1.7483181.4305,8 %29,3
45 bis unter 50 Jahre9011767253,0 %31,5
50 bis unter 55 Jahre7291325972,4 %28,9
55 bis unter 60 Jahre429613681,4 %31,3
60 bis unter 65 Jahre143381050,48 %30,5
65 bis unter 70 Jahre6810580,23 %23,2
70 bis unter 75 Jahre2311120,077 %20,2
75 bis unter 80 Jahre2200,007 %18,0
80 bis unter 85 Jahre1010,003 %21,0
85 bis unter 90 Jahre1010,003 %1,0
90 bis unter 95 Jahre1010,003 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

32.771 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (85 %)

  • Allgemeine Psychiatrie85 %27.873
  • Psychosomatik/Psychotherapie7,9 %2.603
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie4,1 %1.357
  • Innere Medizin2,0 %670
  • Neurologie0,24 %79
  • Übrige 14 Abteilungen0,58 %189
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,17 %57
  • Intensivmedizin0,14 %45
  • Gastroenterologie0,082 %27
  • Chirurgie0,070 %23
  • Kardiologie0,049 %16
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,012 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,012 %4
  • Unfallchirurgie0,012 %4
  • Geriatrie0,009 %3
  • Endokrinologie0,006 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %1
  • Nephrologie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Pneumologie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F60.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Borderline-Persönlichkeitsstörung
Primärschlüssel
BPS [Borderline-Persönlichkeitsstörung]
Primärschlüssel
Psychisches Borderline-Syndrom
Primärschlüssel
Psychisches Borderline-Syndrom bei Persönlichkeitsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Borderline-Typ

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte