DRGSystemDeutschland

F53.1Schwere psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Andere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Puerperalpsychose o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3202 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre3031,4 %38,0
20 bis unter 25 Jahre190199,0 %23,4
25 bis unter 30 Jahre5205225 %21,8
30 bis unter 35 Jahre8108138 %29,4
35 bis unter 40 Jahre3803818 %31,6
40 bis unter 45 Jahre170178,1 %21,3
45 bis unter 50 Jahre1010,47 %–
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000–19,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

253 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (82 %)

  • Allgemeine Psychiatrie82 %207
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,9 %25
  • Innere Medizin3,2 %8
  • Neurologie1,6 %4
  • Geburtshilfe0,79 %2
  • Übrige 6 Abteilungen2,8 %7
▸ Übrige einzeln
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,79 %2
  • Chirurgie0,40 %1
  • Gastroenterologie0,40 %1
  • Kardiologie0,40 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,40 %1
  • Orthopädie0,40 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F53.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Abortpsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Chronische Puerperalpsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Chronische Wochenbettpsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Laktationspsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Postpartale Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Puerperale Demenz
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1
Puerperalpsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Schwere psychische Störung im Wochenbett a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1
Schwere Störung des Sozialverhaltens im Wochenbett a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1
Wochenbettpsychose
PrimärschlüsselPrimär†:F53.1443173
Puerperaler Wahnsinn
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:F53.1

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

443173
Postpartale PsychoseWochenbettpsychose

Änderungen

2010Bestand
Schwere psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte