DRGSystemDeutschland

F53.-Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Definition:

Hier sind nur psychische Störungen im Zusammenhang mit dem Wochenbett zu klassifizieren (Beginn innerhalb von sechs Wochen nach der Geburt), die nicht die Kriterien für anderenorts im Kapitel V (F) klassifizierte Störungen erfüllen. Hier wird verschlüsselt, entweder weil nur ungenügende Informationen verfügbar sind, oder weil man annimmt, dass spezielle zusätzliche klinische Aspekte vorliegen, die ihre Klassifikation an anderer Stelle unangemessen erscheinen lassen.

Subkodes4

F53.0Leichte psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziertweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
F53.1Schwere psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziertweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
F53.8Sonstige psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziertweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
F53.9Psychische Störung im Wochenbett, nicht näher bezeichnetweiblich12 – 55Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter F53.-.

Rang 1078 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1010,33 %94,0
18 bis unter 20 Jahre4041,3 %25,7
20 bis unter 25 Jahre3303311 %21,0
25 bis unter 30 Jahre7007023 %17,8
30 bis unter 35 Jahre111011137 %25,4
35 bis unter 40 Jahre5405418 %26,0
40 bis unter 45 Jahre250258,4 %20,2
45 bis unter 50 Jahre1010,33 %–
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000–19,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 17,8 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 26,0 Tagen (35 bis unter 40 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

253 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (82 %)

  • Allgemeine Psychiatrie82 %207
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,9 %25
  • Innere Medizin3,2 %8
  • Neurologie1,6 %4
  • Geburtshilfe0,79 %2
  • Übrige 6 Abteilungen2,8 %7
▸ Übrige einzeln
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,79 %2
  • Chirurgie0,40 %1
  • Gastroenterologie0,40 %1
  • Kardiologie0,40 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,40 %1
  • Orthopädie0,40 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Psychische oder Verhaltensstörungen im Wochenbett, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte