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F51.3Schlafwandeln [Somnambulismus]

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Andere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Schlafwandeln oder Somnambulismus ist ein Zustand veränderter Bewusstseinslage, in dem Phänomene von Schlaf und Wachsein kombiniert sind. Während einer schlafwandlerischen Episode verlässt die betreffende Person das Bett, häufig während des ersten Drittels des Nachtschlafes, geht umher, zeigt ein herabgesetztes Bewusstsein, verminderte Reaktivität und Geschicklichkeit. Nach dem Erwachen besteht meist keine Erinnerung an das Schlafwandeln mehr.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3297 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3301,5 %1,0
5 bis unter 10 Jahre31191216 %2,4
10 bis unter 15 Jahre23121112 %1,9
15 bis unter 18 Jahre101005,1 %1,0
18 bis unter 20 Jahre5322,6 %2,5
20 bis unter 25 Jahre155107,7 %2,4
25 bis unter 30 Jahre30151515 %2,0
30 bis unter 35 Jahre27131414 %2,6
35 bis unter 40 Jahre141047,1 %2,6
40 bis unter 45 Jahre10375,1 %2,4
45 bis unter 50 Jahre8354,1 %2,3
50 bis unter 55 Jahre4132,0 %1,7
55 bis unter 60 Jahre7343,6 %2,5
60 bis unter 65 Jahre1010,51 %2,0
65 bis unter 70 Jahre3301,5 %–
70 bis unter 75 Jahre2111,0 %2,6
75 bis unter 80 Jahre2111,0 %–
80 bis unter 85 Jahre000–3,3
85 bis unter 90 Jahre000–1,0
90 bis unter 95 Jahre1100,51 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.857 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Allgemeine Psychiatrie, hat 23 %

  • Allgemeine Psychiatrie23 %428
  • Innere Medizin23 %427
  • Pädiatrie19 %348
  • Neurologie16 %302
  • Sonstige Fachabteilung11 %203
  • Übrige 11 Abteilungen8,0 %149
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie3,7 %69
  • Psychosomatik/Psychotherapie1,6 %30
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,92 %17
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,59 %11
  • Intensivmedizin0,43 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,38 %7
  • Geriatrie0,11 %2
  • Kardiologie0,11 %2
  • Gastroenterologie0,054 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,054 %1
  • Neurochirurgie0,054 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Mondsüchtigkeit
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3
Nachtwandeln
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3
Schlafbezogene Essstörungen
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3
Schlaftrunkenheit
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3
Schlafwandeln
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3
Somnambulismus
PrimärschlüsselPrimär†:F51.3

Änderungen

2010Bestand
Schlafwandeln [Somnambulismus]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte