Die Symptome werden vom Patienten so geschildert, als beruhten sie auf der körperlichen Krankheit eines Systems oder eines Organs, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert und kontrolliert wird, so etwa des kardiovaskulären, des gastrointestinalen, des respiratorischen oder des urogenitalen Systems. Es finden sich meist zwei Symptomgruppen, die beide nicht auf eine körperliche Krankheit des betreffenden Organs oder Systems hinweisen. Die erste Gruppe umfasst Beschwerden, die auf objektivierbaren Symptomen der vegetativen Stimulation beruhen wie etwa Herzklopfen, Schwitzen, Erröten, Zittern. Sie sind Ausdruck der Furcht vor und Beeinträchtigung durch eine(r) somatische(n) Störung. Die zweite Gruppe beinhaltet subjektive Beschwerden unspezifischer und wechselnder Natur, wie flüchtige Schmerzen, Brennen, Schwere, Enge und Gefühle, aufgebläht oder auseinander gezogen zu werden, die vom Patienten einem spezifischen Organ oder System zugeordnet werden.
Da-Costa-Syndrom
Herzneurose
Magenneurose
Neurozirkulatorische Asthenie
Psychogene Formen: Aerophagie
Psychogene Formen: Colon irritabile
Psychogene Formen: Diarrhoe
Psychogene Formen: Dyspepsie
Psychogene Formen: Dysurie
Psychogene Formen: erhöhte Miktionshäufigkeit
Psychogene Formen: Flatulenz
Psychogene Formen: Husten
Psychogene Formen: Hyperventilation
Psychogene Formen: Pylorospasmen
Psychogene Formen: Singultus
Psychische und Verhaltenseinflüsse bei anderenorts klassifizierten Störungen oder Krankheiten F54
Rang 897 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,016 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 44 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 3 | 2 | 1 | 0,11 % | 2,0 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 9 | 6 | 3 | 0,32 % | 2,1 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 45 | 19 | 26 | 1,6 % | 4,5 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 204 | 70 | 134 | 7,2 % | 10,2 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 233 | 81 | 152 | 8,2 % | 14,6 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 77 | 21 | 56 | 2,7 % | 18,5 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 157 | 59 | 98 | 5,5 % | 22,5 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 198 | 81 | 117 | 7,0 % | 22,7 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 185 | 86 | 99 | 6,5 % | 25,8 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 181 | 69 | 112 | 6,4 % | 20,3 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 165 | 69 | 96 | 5,8 % | 17,3 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 148 | 63 | 85 | 5,2 % | 17,5 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 173 | 85 | 88 | 6,1 % | 23,0 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 235 | 91 | 144 | 8,3 % | 22,0 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 196 | 60 | 136 | 6,9 % | 19,4 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 155 | 43 | 112 | 5,5 % | 15,5 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 130 | 50 | 80 | 4,6 % | 14,7 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 115 | 23 | 92 | 4,1 % | 12,6 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 118 | 31 | 87 | 4,2 % | 11,3 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 82 | 20 | 62 | 2,9 % | 6,9 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 13 | 1 | 12 | 0,46 % | 2,2 |
| ab 95 Jahren | 7 | 2 | 5 | 0,25 % | 4,3 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre) und ⌀ 25,8 Tagen (30 bis unter 35 Jahre).
Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 16 %
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F45.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte