DRGSystemDeutschland

F44.9Dissoziative Störung [Konversionsstörung], nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Akute Belastungsreaktion, rezidivierende depressive Störung (> 54 Jahre), sonstige, n.n.bez. rezidivierende depressive Störungen, dissoziative Störungen, n.n.bez., generalisierte Angststörungen, sonstige anhaltende affektive Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2710 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–1,0
5 bis unter 10 Jahre4221,2 %4,0
10 bis unter 15 Jahre265217,5 %13,6
15 bis unter 18 Jahre3682810 %3,3
18 bis unter 20 Jahre263237,5 %11,5
20 bis unter 25 Jahre46133313 %6,5
25 bis unter 30 Jahre3892911 %18,3
30 bis unter 35 Jahre3114178,9 %9,8
35 bis unter 40 Jahre298218,4 %13,8
40 bis unter 45 Jahre12393,5 %13,8
45 bis unter 50 Jahre278197,8 %10,9
50 bis unter 55 Jahre198115,5 %22,1
55 bis unter 60 Jahre173144,9 %10,3
60 bis unter 65 Jahre13493,7 %13,3
65 bis unter 70 Jahre11653,2 %17,8
70 bis unter 75 Jahre3030,86 %18,0
75 bis unter 80 Jahre2020,58 %7,0
80 bis unter 85 Jahre4221,2 %11,3
85 bis unter 90 Jahre3120,86 %1,7
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

9.908 Fälle

Vor allem Neurologie und Allgemeine Psychiatrie (53 % und 13 %)

  • Neurologie53 %5.288
  • Allgemeine Psychiatrie13 %1.286
  • Pädiatrie12 %1.210
  • Innere Medizin7,1 %705
  • Psychosomatik/Psychotherapie5,8 %578
  • Übrige 22 Abteilungen8,5 %841
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %240
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,1 %208
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %133
  • Kardiologie1,0 %100
  • Neurochirurgie0,49 %49
  • Gastroenterologie0,27 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,19 %19
  • Geriatrie0,16 %16
  • Chirurgie0,12 %12
  • Unfallchirurgie0,091 %9
  • Kinderkardiologie0,061 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,050 %5
  • Orthopädie0,030 %3
  • Pneumologie0,030 %3
  • Endokrinologie0,020 %2
  • Kinderchirurgie0,020 %2
  • Nephrologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Gefäßchirurgie0,010 %1
  • Neonatologie0,010 %1
  • Urologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Akute hysterische Psychose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Dissoziative Reaktion
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Dissoziative Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Hysterie
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Hysterische Neurose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Hysterische Psychoneurose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Hysterische Reaktion
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Kompensationsneurose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionshysterie
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionsneurose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionsreaktion
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionsstörung mit Hysterie
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Konversionsstörung mit Neurose
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9
Reaktive Konversionsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F44.9

Änderungen

2010Bestand
Dissoziative Störung [Konversionsstörung], nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte