DRGSystemDeutschland

F44.8-Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Sonstige dissoziative Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

F44.80Ganser-SyndromMorbi-RSA’25
F44.81Multiple Persönlichkeit(sstörung)Morbi-RSA’25
F44.82Transitorische dissoziative Störungen [Konversionsstörungen] in Kindheit und JugendMorbi-RSA’25
F44.88Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1507 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 37, der Frauen ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre10460,80 %10,8
10 bis unter 15 Jahre7414605,9 %10,9
15 bis unter 18 Jahre11522939,2 %12,5
18 bis unter 20 Jahre648565,1 %11,1
20 bis unter 25 Jahre1752415114 %21,8
25 bis unter 30 Jahre1353110411 %28,2
30 bis unter 35 Jahre10616908,5 %25,2
35 bis unter 40 Jahre8815737,0 %27,0
40 bis unter 45 Jahre10618888,5 %36,2
45 bis unter 50 Jahre9215777,4 %25,9
50 bis unter 55 Jahre9212807,4 %27,9
55 bis unter 60 Jahre6523425,2 %25,1
60 bis unter 65 Jahre5320334,2 %15,8
65 bis unter 70 Jahre259162,0 %18,1
70 bis unter 75 Jahre229131,8 %11,7
75 bis unter 80 Jahre9450,72 %5,3
80 bis unter 85 Jahre10460,80 %4,4
85 bis unter 90 Jahre7160,56 %12,8
90 bis unter 95 Jahre1100,080 %16,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 10,9 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 36,2 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.908 Fälle

Vor allem Neurologie und Allgemeine Psychiatrie (53 % und 13 %)

  • Neurologie53 %5.288
  • Allgemeine Psychiatrie13 %1.286
  • Pädiatrie12 %1.210
  • Innere Medizin7,1 %705
  • Psychosomatik/Psychotherapie5,8 %578
  • Übrige 22 Abteilungen8,5 %841
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %240
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,1 %208
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %133
  • Kardiologie1,0 %100
  • Neurochirurgie0,49 %49
  • Gastroenterologie0,27 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,19 %19
  • Geriatrie0,16 %16
  • Chirurgie0,12 %12
  • Unfallchirurgie0,091 %9
  • Kinderkardiologie0,061 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,050 %5
  • Orthopädie0,030 %3
  • Pneumologie0,030 %3
  • Endokrinologie0,020 %2
  • Kinderchirurgie0,020 %2
  • Nephrologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Gefäßchirurgie0,010 %1
  • Neonatologie0,010 %1
  • Urologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte